Olympia-Gastgeber Brasilien ist seinem Traum vom Titelgewinn vor heimischem Publikum einen weiteren Schritt näher gekommen. Im Viertelfinale setzte sich die Seleção mit 2:0 gegen Kolumbien durch und trifft in der Runde der letzten Vier auf Honduras.

In der Anfangsphase einer hart umkämpften Partie taten sich beide Teams zunächst schwer, gute Torchancen herauszuspielen. Das war jedoch nicht von langer Dauer. In der zwölften Minute erzielte Brasiliens Nummer 10 mit einem Traumtor die Führung für den Gastgeber. Einen Freistoß aus 25 Metern hämmerte Neymar unhaltbar für Schlussmann Cristian Bonilla in die Maschen.

Auf der anderen Seite versuchte Helibelton Palacios aus der Distanz sein Glück, nachdem Brasiliens Torhüter Weverton die Kugel nach einem Freistoß nur wegfausten konnte. In der letzten Viertelstunde wurde das Spiel ruppiger, gute Offensivarbeit suchte man auf beiden Seiten hingegen vergeblich.

Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams weiter offensiv, die besseren Gelegenheiten hatten dabei die Kolumbianer. Dorlan Pabon hatte die Chance zum Ausgleich, als er aus rund 25 Metern abzog, aber an Weverton scheiterte. Wenig später konnte sich auch Kolumbiens Keeper Bonilla auszeichnen, indem er gegen Rodrigo Caio die Oberhand behielt.

Die Kolumbianer warfen nun alles nach vorne, um das drohende Ausscheiden zu verhindern. Dies gab der Elf von Trainer Rogerio Micale Raum zum Kontern, die Luan nutzte und auf 2:0 für Brasilen erhöhte. Aus 18 Metern versenkt er das runde Leder mit einem gefühlvollen Schlenzer über Bonilla hinweg ins Netz (83.).