RB Leipzig hat am Dienstagmorgen bestätigt, dass Naby Keita den Verein im Sommer 2018 verlassen wird, um sich Liverpool FC anzuschließen.

"Für uns war immer klar, dass Naby Keïta diese Saison bei uns spielt – und das war auch nicht verhandelbar", erklärt Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, warum der Wechsel erst im nächsten Jahr vollzogen wird. Im Raum steht eine Ablösesumme von rund 70 Millionen Euro.

Fakten zu Keita

  • 22 Jahre alt
  • Zentraler Mittelfeldspieler
  • 24 Länderspiele (3 Tore) für Guinea
  • Kam 2016 von RB Salzburg nach Leipzig
  • 33 Bundesliga-Einsätze (8 Tore)
  • 2 Mal Meister und Pokalsieger in Österreich

Das hat Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick Anfang des Jahres gesagt
"Warum sollten Spieler wie Naby Keita oder Emil Forsberg hier wegwollen? Sollten wir nächstes Jahr hier Champions League spielen, worauf wir jetzt eine realistische Chance haben – dann gäbe es keinen Grund für einen Wechsel. Dann wachsen die Spieler mit uns als Verein. Aber wenn das irgendwann mal anders ist – wenn sich ein Spieler irgendwann noch schneller entwickeln sollte als wir als Verein? Klar, dann werden wir ihn eventuell auch verkaufen."

Das sagt Keita jetzt
"Ich bin sehr erfreut, dass es zu einer Einigung kam, die es mir erlaubt, mich nächsten Sommer Liverpool anzuschließen. Ich werde Teil eines Projekts, das mich ungemein anspornt. Mein Engagement bleibt für den Rest meiner Zeit bei RB Leipzig genauso stark wie bisher. Seit ich das Trikot trage, habe ich immer alles gegeben – und das wird auch bis zum letzten Pfiff in meinem letzten Einsatz so bleiben. Meine Zukunft ist jetzt geklärt und ich kann mich voll darauf konzentrieren, RB Leipzig zu helfen, um unsere Ziele in dieser Saison zu erreichen."

So sehen seine WM-Chancen aus
Fraglich. 

Zwar hat sich Guinea in die dritte Runde der WM-Qualifikation in Afrika durchgekämpft, dort in den ersten beiden Spielen einer Vierergruppe ebenso wie Libyen null Punkte geholt, während Kongo DR und Tunesien mit der perfekten Ausbeute von sechs Zählern bereits enteilt sind. Da nur der Gruppensieger zur FIFA Fussball-WM 2018™ nach Russland fährt, stehen Keita und Co vor einer schweren Aufgabe. Weiter geht es am Donnerstag zuhause und am Montag auswärts gegen Gruppen-Schlusslicht Libyen.