Wie jede Woche präsentiert Ihnen FIFA.com auch an diesem Sonntag wieder Stars des runden Leders, die in der kommenden Woche ihren Geburtstag feiern.

1 Taher Abou Zeid (50) ist einer der erfolgreichsten Repräsentanten des ägyptischen Fussballs. Nachdem er es bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Australien 1981 unter die besten Torschützen des Turniers geschafft hatte, vertrat er die Farben seines Landes auch beim Olympischen Fussballturnier 1984 in Los Angeles und bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 1990 in Italien. Im Jahr 1986 holte er für Ägypten beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal die kontinentale Krone. Zeid trug bereits in jungen Jahren das Trikot von Al Ahly, wo er schon bald den Sprung ins Profiteam schaffte. Mit seinem Klub gewann er sieben Meistertitel, fünf Mal den ägyptischen Pokal und zwei Mal die CAF Champions League. Darüber hinaus triumphierte der drei Mal im CAF Pokal der Pokalsieger. Nachdem er seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt hatte, übernahm er bei Al Ahly eine Funktion in der Vereinsführung. Seit einigen Jahren ist er als Sportkommentator tätig.

2 Ibrahim Afellay (26) gehörte zum Kader der niederländischen Nationalmannschaft, die bei der  FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ lange Zeit für Furore sorgte und erst im Finale an Spanien scheiterte. Zuvor hatte Afellay bereits bei der UEFA EURO 2008 im Aufgebot der Oranje gestanden. Seine Klubkarriere begann er beim PSV Eindhoven, mit dem er vier Mal Meister wurde sowie jeweils einen Triumph im Pokal und im niederländischen Superpokal feiern konnte. Da seine Offensivqualitäten auch den Spähern des FC Barcelona nicht entgangen waren, holten ihn die Katalanen ins Camp Nou. Dort gewann er gleich in seiner ersten Saison neben der Meisterschaft und dem spanischen Superpokal die UEFA Champions League, den europäischen Super-Cup und die FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2011. Derzeit bereitet er sich nach einer Verletzung, die er sich zu Beginn der aktuellen Spielzeit zuzog, auf seine Rückkehr in die Mannschaft von Barça vor – natürlich in der Hoffnung, seiner Trophäensammlung bald noch mehr Titel hinzufügen zu können.

3 Oussama Darragi (25) trug entscheidend dazu bei, dass Espérance Tunis im vergangenen Jahr die CAF Champions League gewann und damit wieder an die Spitze des afrikanischen Fussballs zurückkehrte. Als kontinentaler Titelträger nahm der Traditionsklub aus der tunesischen Hauptstadt danach an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2011 teil. Mit Espérance wurde Darragi bislang drei Mal Meister und siegte jeweils ein Mal im tunesischen Pokalwettbewerb, im nordafrikanischen Pokal der Pokalsieger und in der Arabischen Champions League. In der tunesischen Nationalmannschaft spielte er bei der Afrika-Meisterschaft der Saison 2011/12 ebenfalls eine Schlüsselrolle. Derzeit plant Darragi seinen Wechsel zu einem europäischen Verein, um sich fussballerisch weiterzuentwickeln und – mit Blick auf die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ und den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2013 – seinen Stammplatz im Nationalteam zu festigen.

4 Sami Khedira (25) belegte mit Deutschland bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ Platz drei und war bei sämtlichen Spielen seiner Mannschaft im Einsatz. Ein Jahr zuvor war er mit der deutschen U-21-Auswahl Europameister geworden. Dank seiner Qualitäten als offensiver Mittelfeldspieler machte Khedira beim VfB Stuttgart, mit dem er 2007 deutscher Meister wurde, schon früh von sich reden. Nach der Weltmeisterschaft in Südafrika wechselte er zu Real Madrid, wo er inzwischen zum Sieg in der Copa del Rey beitrug. Zurzeit befindet er sich in blendender Verfassung und ist daher guter Hoffnung, die Saison erfolgreich abzuschließen.

5 Timo Hildebrand (33) war bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ die Nummer drei im Tor des gastgebenden DFB-Teams, das vor heimischem Publikum Dritter wurde. Ein Jahr zuvor hatte er mit Deutschland beim FIFA Konföderationen-Pokal ebenfalls Platz drei belegt. Hildebrand startete seine Klubkarriere beim VfB Stuttgart, dem er dank seiner Leistungen zu einem Meistertitel sowie zum Einzug ins Finale des DFB-Pokals verhalf. Danach verließ er die Bundesliga und unterschrieb beim FC Valencia, wo er in der Folge einen Triumph in der Copa del Rey bejubeln konnte. Nach einem kurzen Intermezzo bei der TSG 1899 Hoffenheim landete er bei Sporting Lissabon. Von dort kam er schließlich zu Schalke 04, wo er bis heute zwischen den Pfosten steht.

6 Fabrice Muamba (24) kann sich an seinem Ehrentag – nachdem er in einer Partie des FA Cup zwischen seinem Klub, den Bolton Wanderers, und Tottenham Hotspur plötzlich bewusstlos zusammengebrochen war – der Sympathie und Anteilnahme seitens der weltweiten Fussballfamilie sicher sein. Im Zuge der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen wurde bei ihm ein Herz-Kreislauf-Stillstand diagnostiziert, der ihm beinahe zum Verhängnis geworden wäre. Der in Kinshasa geborene Mittelfeldspieler hatte die DR Kongo im Jugendalter in Richtung England verlassen, wo er in die Nachwuchsabteilung des FC Arsenal aufgenommen wurde. Nachdem er bei Birmingham City sein Profidebüt gefeiert hatte, wechselte er zu den Bolton Wanderers, wo er inzwischen seit vier Spielzeiten unter Vertrag steht. Mit der englischen Juniorenauswahl war Muamba bei zwei U-21-Europameisterschaften vertreten.

7 Martin Cáceres (25) zählt zu den Schlüsselspielern in der Abwehr der uruguayischen Nationalmannschaft. Nachdem er mit der Celeste bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ Vierter geworden war, leistete er bei der jüngsten Copa América in Argentinien erneut einen großen Beitrag zum kontinentalen Titelgewinn seiner Mannschaft. Mit der uruguayischen Nachwuchsauswahl hatte Cáceres an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Kanada 2007 teilgenommen. Seine Vereinskarriere begann er beim einheimischen Klub Defensor Sporting, von wo aus er nach Ausleihen an den FC Villareal und Recreativo Huelva zum FC Barcelona wechselte. Mit den Katalanen gewann Cáceres in einer einzigen Saison den Meistertitel, die Copa del Rey und die UEFA Champions League. Anschließend wurde er an Juventus Turin ausgeliehen, bevor er vom FC Sevilla verpflichtet wurde. In der Winterpause ging Cáceres erneut auf Leihbasis zu Juve, wo er sich offenbar sehr wohl fühlt und sich bis zu seiner Rückkehr nach Andalusien sicher noch mit der einen oder anderen Trophäe empfehlen möchte.