Die FIFA-Berufungskommission hat die Berufung des spanischen Vereins FC Sevilla abgewiesen und den Entscheid der FIFA-Disziplinarkommission zur Sanktionierung des Vereins wegen Verstößen gegen das Reglement bezüglich Status und Transfer von Spielern (Ausgabe 2012) ) ("Reglement") im Zusammenhang u. a. mit dem Verbot der Beeinflussung von Vereinen durch Drittparteien in sämtlichen Punkten bestätigt.

Gegen den FC Sevilla wurden wegen Verletzung von Art. 18bis des Reglements und Art. 4 Abs. 2 von Anhang 3 des Reglements eine Geldstrafe von CHF 55 000 und eine Ermahnung ausgesprochen. Der Klub war folgender Vergehen für schuldig befunden worden: Abschluss eines Vertrags, der einer Drittpartei die Möglichkeit zur Einflussnahme auf die Unabhängigkeit des Vereins in Beschäftigungs- und Transferangelegenheiten bot, und unterlassene Eingabe zwingender Informationen ins ITMS.

Das Verbot der Beeinflussung durch Drittparteien, das in Art. 18bis des Reglements verankert ist, gilt seit dem 1. Januar 2008, während die Änderungen an Art. 18bis seit dem 1. Mai 2015 in Kraft sind.

Der Entscheid der FIFA-Berufungskommission wurde dem FC Sevilla heute mitgeteilt.