Die FIFA hat eine zweite Runde der Strategiegipfel gestartet, um ihre Mitgliedsverbände zu Diskussionen über strategische Fragen zur Zukunft des Fussballs zusammenzubringen.

Bei den Gipfeln kommen jeweils die Präsidenten und Generalsekretäre von rund 20 Mitgliedsverbänden zusammen. Die zweite Runde begann am 21. November in Baku (Aserbaidschan) und läuft bis März 2018 mit dem letzten Treffen in Lima (Peru).

Die Fussball-Exekutivgipfel wurden 2016 als Schlüsselinitiative im Rahmen der FIFA-Reformen eingeführt, um den 211 Mitgliedsverbänden eine Plattform zum Gedankenaustausch zu bieten und eine stärkere Einbeziehung der Mitgliedsverbände in die strategischen Entscheidungen des Weltverbandes zu erreichen.

Die Tagesordnung der Gipfel sieht auch eine Debatte über die Zukunft der Jugend- und Frauenwettbewerbe der FIFA vor. Die Delegierten können zudem über das FIFA-Entwicklungsprogramm Forward diskutieren und Möglichkeiten erörtern, dieses Programm in den kommenden Jahren weiter zu verbessern.

Schließlich stehen auch die aktuelle Überprüfung des Transfersystems und der internationale Spielkalender auf der Tagesordnung. Die Gipfel bieten den Mitgliedsverbänden eine einzigartige Gelegenheit zum Erfahrungs- und Wissensaustausch und zur Zusammenarbeit mit der obersten Führungsebene der FIFA, um Bedenken vorzutragen und ihre Prioritäten auf lokaler und regionaler Ebene abzustimmen.