Gemäß Beschluss der FIFA-Disziplinarkommission darf Äquatorial-Guinea nicht an der Vorrunde des Olympischen Fussballturniers der Frauen 2020 teilnehmen.

Die Disziplinarkommission sprach den Fussballverband von Äquatorial-Guinea der Verwendung gefälschter Dokumente für schuldig, nachdem Beweise für die Nutzung zweier Pässe mit unterschiedlichen Geburtsdaten für die Spielerin Camila Maria do Carmo Nobre de Oliveira, die bei mehreren Vorrundenspielen des Olympischen Fussballturniers der Frauen 2016 eingesetzt wurde, gefunden worden waren. Auch zwei Geburtsurkunden mit unterschiedlichen Angaben zur Abstammung der Spielerin waren verwendet worden.

Neben dem Ausschluss vom Olympischen Fussballturnier der Frauen 2020 wurde gegen den Fussballverband von Äquatorial-Guinea auf der Grundlage von Art. 61 Abs. 4 des FIFA-Disziplinarreglements eine Geldstrafe von CHF 40.000, eine Ermahnung und ein Verweis verhängt. Die Spielerin wurde auf der Grundlage von Art. 61 Abs. 1 und 2 des FIFA-Disziplinarreglements mit einer Sperre für zehn Spiele, die bei den nächsten Spielen der Verbandsmannschaft von Äquatorial-Guinea zu verbüßen ist, bei denen die Spielerin spielberechtigt ist, einer Geldstrafe von CHF 2000, einer Ermahnung und einem Verweis belegt.

Die Entscheide der Disziplinarkommission wurden heute ordnungsgemäß mitgeteilt.

Gegen mehrere andere Spielerinnen laufen ebenfalls Untersuchungen zur Spielberechtigung.