Nachdem bekannt wurde, dass das Flugzeug, welches die brasilianische Mannschaft Associação Chapecoense de Futebol zum Endspiel der Copa Sudamericana bringen sollte, abgestürzt ist, hat FIFA-Präsident Gianni Infantino seinem Schock und seiner tiefen Trauer über diese Tragödie Ausdruck verliehen.

"Das ist ein sehr, sehr trauriger Tag für den Fussball", sagte Infantino. "Es hat uns bestürzt, von dem Flugzeugabsturz in Kolumbien zu hören, das ist eine schockierende und tragische Neuigkeit. In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Die FIFA möchte den Fans von Chapecoense, der Fussballgemeinde und den betroffenen Medienorganisationen in Brasilien ihr aufrichtiges Beileid aussprechen."

Das Flugzeug, in dem sich 72 Passagiere und neun Crew-Mitglieder befanden, wozu auch die Delegation der brasilianischen Mannschaft sowie begleitende Medien gehörten, kam aus Brasilien. Nach einem Zwischenstopp in Bolivien stürzte es am 28. November in der Region Antioquia, Cerro Gordo (Kolumbien) ab. Die Absturzursache ist derzeit noch unbekannt.

CONMEBOL kündigte in einer offiziellen Stellungnahme an, bis auf Weiteres alle Aktivitäten ruhen zu lassen.

Juan Carlos de la Cuesta, Präsident von Atletico Nacional, dem Gegner Chapecoenses im Endspiel, hat den Brasilianern die "Unterstützung und Solidarität" seines Klubs ausgedrückt.