Die FIFA setzt alles daran, dass ihre Mitgliedsverbände sowohl im Sinne der weltweiten Entwicklung des Fussballs als auch mit Blick auf übergeordnete soziale und andere Ziele größtmöglich von einer Bewerbung für und der Ausrichtung übriger FIFA-Wettbewerbe profitieren können.

Bei Großveranstaltungen wird in diesem Zusammenhang häufig von Vermächtnis gesprochen, das wie folgt definiert ist:

"der nachhaltige Nutzen für den ausrichtenden Mitgliedsverband und das Land vor, während und lange nach dem Wettbewerb"

Die Ausrichter von FIFA-Wettbewerben haben u. a. folgenden Nutzen:

  • Bau und Modernisierung von Anlagen zur Förderung des Fussballs auf allen Ebenen
  • mehr und bessere Programme zur Förderung sowohl des Spitzen- als auch des Nachwuchs- und Breitenfussballs
  • bessere Zusammenarbeit und mehr Verständnis zwischen den einzelnen Anspruchsgruppen (Mitgliedsverband, Regierung und andere Interessengruppen wie Spielorte, Geschäftspartner, Medien und Gemeinden)
  • Stärkung des Nationalstolzes und des Gemeinschaftsgefühls, indem die Anspruchsgruppen an der Bewerbung mitwirken und diese unterstützen können, sowie Schulung und Ausbildung der Personen, die an der Durchführung des Wettbewerbs beteiligt sind
  • stärkere Partnerschaften und mehr geschäftliche und finanzielle Beteiligung von Sponsoren, Medien, TV-Sendern und Großunternehmen
  • stärkere Eingliederung und Leistungsförderung von Frauen und Jugendlichen
  • erfolgreiche Spieler als Vorbilder für junge, aufstrebende Spieler und zur Förderung des gesundheitlichen und sozialen Wohls

Inwiefern frühere Ausrichter profitiert haben, ist den Fallstudien zu entnehmen.

Auch wenn jeder Mitgliedsverband mit seiner Bewerbung natürlich gewinnen will, kann er bereits von der bloßen Teilnahme stark profitieren. Siehe dazu Nutzen und Chancen einer Bewerbung.