Thailand
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Aufgrund der spektakulären Landschaften, der faszinierenden Kultur und der gastfreundlichen Menschen entwickelte sich Thailand zu einem der beliebtesten Reiseziele für Touristen aus allen Teilen der Welt.

Das Land, das bis 1939 "Siam" hieß, weist eine Fläche von insgesamt über 513.000 Quadratkilometern auf und zählt Schätzungen zufolge ca. 67 Millionen Einwohner. Thailand ist seit 1932 eine konstitutionelle Monarchie. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Süd- und Südostasiens wurde Thailand nie kolonialisiert. Die Hauptstadt Bangkok ist mit über sieben Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes. Die Thais, eine Volksgruppe der Thai oder Lao, deren Wurzeln im Südwesten Chinas zu finden sind, machen 80 Prozent der Landesbevölkerung aus. Chinesen stellen die größte Minderheit, und es gibt auch bedeutsame malaiische, kambodschanische und vietnamesische Gemeinden sowie eine Vielzahl an Gebirgsvölkern im Norden des Landes.

Die thailändische Währung ist der Baht. Die offizielle Landessprache ist Thailändisch, aber auch Lao, Chinesisch, Mon-Khmer und Malaiisch werden von zahlreichen Menschen gesprochen. 95 Prozent der thailändischen Bevölkerung sind Buddhisten, und im ganzen Land gibt es etwa 18.000 buddhistische Tempel sowie 140.000 buddhistische Priester. Der Islam ist mit einem Anteil von vier Prozent an der Gesamtbevölkerung die zweitgrößte Religion. Die größten Städte Thailands sind Bangkok, Chiang Mai, Songkhla und Nakhon Si Thammarat.

Lage:
Thailand, im Südosten Asiens gelegen, grenzt im Norden und Westen an Burma, im Nordosten an Laos, im Südwesten an Kambodscha und den Golf von Thailand, im Süden an Malaysia und im Südwesten an die Andamanensee sowie an Burma.

Geografie:
Der Großteil Thailands liegt entlang der Indochinesischen Halbinsel und der südliche Teil erstreckt sich bis zur Malaiischen Halbinsel. Thailand, das etwa doppelt so lang (1.770 Kilometer Nord-Süd-Ausdehnung) wie breit ist (805 Kilometer Ost-West-Ausdehnung), ist ein Land der Gegensätze. Der Norden und der Süden sind von Gebirgszügen geprägt, während die Landschaft im Zentrum von fruchtbaren Flussniederungen charakterisiert ist, die sich hervorragend für die Landwirtschaft eignen, die mit 90 Prozent maßgeblichen Anteil an der thailändischen Wirtschaft hat. Monsunwinde sorgen für ein feuchtes und tropisches Klima.

Es gibt eine Vielfalt an üppigen Landschaften: paradiesische Strände im Süden, bis zu 2.500 Meter hohe Berge im Norden und unbewohnte, unberührte Wälder mit einer außergewöhnlichen Tierwelt entlang der Küstenregionen. Dieses Naturgut trägt seinen Teil dazu bei, dass der Tourismus mittlerweile zum zweitgrößten Wirtschaftssektor des Landes geworden ist. Die Landwirtschaft stellt nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle dar, und Thailand zählt zu den größten Reisproduzenten der Welt.

Spielorte:
Bangkok, Nakhon Ratchasima