• FIFA-Präsident Gianni Infantino nahm die Grundsteinlegung für das FERWAFA-Hotel vor
  • Das Projekt generiert Einnahmen für Entwicklungsprojekte
  • Das Hotel liegt direkt neben den Büroräumen des Fussballverbandes FERWAFA und dem Nationalstadion

FIFA-Präsident Gianni Infantino reiste im Februar nach Ruanda, als das FIFA FORWARD-Programm die ersten Schritte in diesem afrikanischen Land machte. Dabei nahm der FIFA-Präsident auf der Baustelle eines geplanten Hotels die Grundsteinlegung vor. Das Hotel soll die finanzielle Belastung des ruandischen Fussballverbandes (FERWAFA) verringern und Einnahmen generieren, aus denen in den kommenden Jahren Entwicklungsprojekte finanziert werden sollen.

"Wir sind für ein sehr ambitioniertes und gutes Projekt hier", sagte der FIFA-Präsident. "Die FIFA glaubt fest an dieses Projekt und wird es intensiv beobachten. Es handelt sich um ein innovatives Projekt, das mit guten Investitionen und richtigem Management Einnahmen für den ruandischen Fussball generieren wird. Die FIFA wird auch weiterhin Ruandas Pläne unterstützen, den Fussball im Land auf ein höheres Niveau zu bringen."

Die Finanzierung des Projektes erfolgt zum Teil durch Mittel aus dem FIFA FORWARD-Programm und zum Teil durch Mittel, die der Verband selbst aufbringt. Das Ziel besteht darin, die Unterkunftskosten für Trainingslager der eigenen Nationalmannschaft zu senken und dem Verband zu ermöglichen, Gastmannschaften selbst zu beherbergen. Die FERWAFA wird das Hotel neben den eigenen Büros und dem Amahoro Stadium auch zu kommerziellen Zwecken nutzen um Einkünfte für Entwicklungsaktivitäten (einschl. Frauenfussball) zu erzielen.

"Ich möchte dem Präsidenten des ruandischen Fussballverbandes Vincent Nzamwita, für seine Führungsrolle und seine Entschlossenheit danken, den Fussball im Land zu fördern", so Infantino weiter. "Mein Dank gilt auch [Ruandas] Präsident Paul Kagame, der als wahrer Fussballfan seine Leidenschaft und Liebe zum Fussball deutlich macht."

"Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung", erwiderte FERWAFA-Präsident Vincent Nzamwita in Richtung des FIFA-Präsidenten. "Das Hotel wird nach seiner Fertigstellung Einnahmen für den Verband generieren, die wiederum in verschiedene Bereiche investiert werden, beispielsweise Nachwuchsförderung und Frauenfussball."

Wie bei allen Projekten im Rahmen des FIFA FORWARD-Programms besteht das langfristige Ziel darin, Infrastruktur und Einrichtungen zu schaffen, die die Entwicklung des Fussballs voran bringen und – wie im Falle des FERWAFA-Hotels – langfristige und nachhaltige Möglichkeiten schaffen, Einnahmen für die Mitgliedsverbände zu generieren.