FIFA-Präsident Gianni Infantino ist von einer zehntägigen Afrikareise zurückgekehrt. Dort nahm er an einem Gipfeltreffen mit zahlreichen Verbandspräsidenten aus vornehmlich afrikanischen Ländern teil und besuchte insgesamt neun Länder.

Der FIFA-Präsident reiste zunächst nach Johannesburg (Südafrika) zum dreitägigen Gipfeltreffen, auf dem über die Umsetzung des FIFA Forward-Entwicklungsprogramms und weitere Unterstützung für die Verbände zur Förderung des Fussballs in Afrika diskutiert wurde. Die Präsidenten der Nationalverbände von drei verschiedenen Konföderationen hatten dort an zwei Tagen Gelegenheit, direkt mit dem FIFA-Präsidenten und weiteren FIFA-Funktionären darüber zu sprechen, wie den Bedürfnissen des afrikanischen Kontinents und einzelner Nationen am besten entsprochen werden kann.

Die Reise führte dann weiter nach Swasiland, Simbabwe, Uganda, Ruanda, Tschad, Ghana, Niger und Mauretanien. Bei den Besuchen in diesen acht Ländern nutzte der FIFA-Präsident die Gelegenheit, sich mit Mitgliedern der Fussballgemeinschaften zu treffen, mehrere Projekte zu besichtigen und den Betroffenen seine Visionen des Fussballs näherzubringen. Zudem konnte aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten der Kooperation das Entwicklungsprogramm FIFA Forward in Zukunft bieten könnte.

"Es war mir eine große Freude, nach dem Exekutivgipfel in Johannesburg mehrere afrikanische Mitgliedsverbände zu besuchen und zu erleben, wie groß hier die tagtägliche Leidenschaft für den Fussball ist", sagte Infantino. "Ich habe gesehen, welche konkreten und positiven Auswirkungen die Umsetzung unseres Forward-Programms auf das tägliche Leben derjenigen hat, die den Fussball lieben. Das erfüllt uns natürlich mit Stolz und es ist gleichzeitig eine Motivation, weiter engagiert dafür zu arbeiten. Die Aktivitäten, die unsere Mitgliedsverbände umsetzen sind bemerkenswert."

Neben den Treffen mit Fussball- und Regierungsvertretern in den besuchten Ländern legte Präsident Infantino auch den Grundstein für ein Trainingszentrum in Uganda und des Hotels des Fussballverbandes von Ruanda. In Niger nahm er an der Einweihung eines neuen Hotels teil. "Dies zeigt, dass Sie sich wie in ihrem Wahlprogramm angekündigt engagieren, um der Welt des Fussballs zu dienen", sagte der Präsident des nigerianischen Fussballverbandes, Djibrilla Hima Hamidou.

"Diese Reise war für mich eine willkommene Gelegenheit, mehr über die Hemmnisse, die Bedürfnisse und die Herausforderungen zu erfahren, denen einige Länder gegenüberstehen wenn es darum geht, so vielen Menschen wie möglich den Zugang zum Fussball zu ermöglichen und Fortschritte zu erzielen", so Präsident Infantino weiter.

"Ich bin auch sehr zufrieden mit dem Engagement der Regierungen, die auf die Stärke des Fussballs und der entsprechenden Entwicklungsprojekte setzen. Das eröffnet uns weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit und motiviert uns bei unserer täglichen Arbeit mit den Mitgliedsverbänden noch stärker.