Der ehemalige Schweizer Nationaltorhüter hat am 1. November 2017 beim Weltfussballverband FIFA eine Teilzeitstelle (60 %) als Verantwortlicher für die weltweite Torhüterausbildung angetreten. Zu den Hauptaufgaben des 46-jährigen Thurgauers zählen die Entwicklung des Torhütertrainings und die Strukturierung der weltweiten Torwartausbildung, vor allem dort, wo bisher nur Basisarbeit geleistet wurde. Ausserdem wird Pascal Zuberbühler auch eine Beobachterrolle einnehmen und die Entwicklung des Fussballs und insbesondere der Torhüterfunktion tatkräftig unterstützen.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass Pascal Zuberbühler unser Angebot angenommen hat", sagt der stellvertretende FIFA-Generalsekretär (Fussball), Zvonimir Boban. "Zubi hat in seiner Karriere viel Erfahrung gesammelt und zählt zweifelsohne zu den Legenden des Schweizer Fussballs. Dank seiner grossen Leidenschaft für den Fussball hat er die bemerkenswerte Fähigkeit, all sein Know-how weiterzugeben, sei es an Instrukteure oder bei der Arbeit mit jungen Torhütern. Die FIFA will die Torhüterposition weltweit aufwerten und die Ausbildung intensivieren. Wir sind überzeugt, dass Zubi für uns hier hervorragende Arbeit leisten wird, und heissen ihn herzlich willkommen."

In seiner Aktivkarriere hat Pascal Zuberbühler unter anderem für den Grasshoppers Club Zürich, Bayer Leverkusen, den FC Aarau, den FC Basel, West Bromwich Albion, Neuchâtel Xamax und den FC Fulham gespielt. Er absolvierte 51 Länderspiele für die Schweiz und hat insgesamt 35 UEFA-Champions-League-Spiele bestritten. Pascal Zuberbühler hält ausserdem einen besonderen Rekord: an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ blieb er in sämtlichen Partien der Schweiz ohne Gegentreffer über 90 Minuten oder Verlängerung. Dies ist bisher noch keinem anderen Goalie an einer Weltmeisterschaft gelungen. Als Torhütertrainer wirkte er unter anderem beim FC Fulham, dem BSC Young Boys Bern, Servette Genf und Derby County. Seit 2013 ist er Experte für den Schweizer Fussball beim Pay-TV-Sender Teleclub.

"Ich bin unheimlich stolz, ein bereits gut besetztes und hochqualifiziertes Team bei der FIFA verstärken zu dürfen. Ein Traum geht in Erfüllung. Ich danke der FIFA-Spitze für das entgegengebrachte Vertrauen. Die FIFA nimmt ihre Aufgaben in der Ausbildung und der Entwicklung sehr ernst. Das Projekt der neuen Administration hat mich absolut überzeugt, und deshalb habe ich nicht lange gezögert, das Angebot anzunehmen. Die neue Führung ist deutlich mehr auf den Fussball fokussiert und dies ist für mich massgebend. Ich freue mich auf meine künftigen Aufgaben und noch mehr darauf, meinen Teil zur weltweiten Fussballentwicklung beitragen zu dürfen."