Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hat die Gültigkeit der Strafen gegen zwei Spieler aus Malta und Frankreich wegen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen weltweit ausgedehnt.

Die Strafen, die gemäß Art. 136 ff. des FIFA-Disziplinarreglements ausgesprochen wurden, beziehen sich auf folgende Fälle:

- Miguel Francica aus Malta wurde von der Kontroll- und Disziplinarinstanz des maltesischen Fussballverbands für zwei Jahre für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Der Spieler ist bis zum 18. April 2018 gesperrt.
- Karim de Chadirac aus Frankreich wurde von der Dopingkontrollkommission des französischen Fussballverbands am 2. Juni 2016 für sechs Monate für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Der Spieler ist bis zum 5. Dezember 2016 gesperrt.

Den jeweiligen Parteien wurden die Entscheide des Vorsitzenden ordnungsgemäß mitgeteilt.

Die FIFA arbeitet bei der Dopingbekämpfung eng mit ihren Mitgliedsverbänden zusammen. Einer der Pfeiler der FIFA-Strategie im Kampf gegen Doping ist Prävention durch Aufklärung. In den letzten Monaten hat die FIFA zudem mehrere Präventionsmaßnahmen gestartet, um den Fussball weiterhin vor Doping zu schützen. Mit diesen Maßnahmen sollen Spieler, Trainer und Ärzte über die Gefahren von Doping aufgeklärt und Dopingkontrolleure auf der ganzen Welt fachgerecht geschult werden.