Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hat die Gültigkeit der Strafen gegen sechs Spieler aus Saudiarabien, Belarus, Algerien, Südafrika, der DR Kongo und Malta wegen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen weltweit ausgedehnt.

Die Strafen, die gemäß Art. 136 ff. des FIFA-Disziplinarreglements ausgesprochen wurden, beziehen sich auf folgende Fälle: 

-       Husayn Zaynalddin aus Saudiarabien wurde von der saudischen Anti-Doping-Kommission für vier Jahre für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Der Spieler ist bis zum 29. Februar 2020 gesperrt.

-       Sergei Schostak aus Belarus wurde von der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA für sechs Monate für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Der Spieler ist bis zum 20. November 2016 gesperrt.

-       Hocine Amrous aus Algerien wurde von der Disziplinarkommission der algerischen Profifussballliga für vier Jahre für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Der Spieler ist bis zum 9. April 2020 gesperrt.

-       Byron Mark Cottle aus Südafrika wurde von der CAF-Disziplinarkammer für zwei Jahre für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Der Spieler ist bis zum 28. April 2018 gesperrt.

-       Christian Ngudikama aus der DR Kongo wurde von der CAF-Disziplinarkammer für zwei Jahre für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Der Spieler ist bis zum 30. März 2018 gesperrt.

-       Jacob Farrugia aus Malta wurde von der Kontroll- und Disziplinarinstanz des maltesischen Fussballverbands für zwei Jahre für sämtliche Fussballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Die Berufungsinstanz des maltesischen Fussballverbands hat die verhängte Sperre bestätigt. Der Spieler ist bis zum 7. März 2018 gesperrt.

Den jeweiligen Parteien wurden die Entscheide des Vorsitzenden ordnungsgemäß mitgeteilt.

Die FIFA arbeitet bei der Dopingbekämpfung eng mit ihren Mitgliedsverbänden zusammen. Einer der Pfeiler der FIFA-Strategie im Kampf gegen Doping ist Prävention durch Aufklärung. In den letzten Monaten hat die FIFA zudem mehrere Präventionsmaßnahmen gestartet, um den Fussball weiterhin vor Doping zu schützen. Mit diesen Maßnahmen sollen Spieler, Trainer und Ärzte über die Gefahren von Doping aufgeklärt und Dopingkontrolleure auf der ganzen Welt fachgerecht geschult werden.