Entwicklung

Valcke unterstreicht Engagement in Afrika

(FIFA.com)
FIFA development seminar in South Africa
© FIFA.com

FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke hat die Unterstützung des Weltfussballverbands für den Fussball in Afrika unterstrichen und seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass bald ein afrikanisches Team das Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ erreichen möge. Valcke äußerte sich im Rahmen eines dreitägigen Seminars in Johannesburg, an dem Repräsentanten aus 26 Mitgliedsverbänden aus ganz Afrika teilnahmen.

Die Veranstaltung unter Vorsitz von Danny Jordaan, Haupt-Geschäftsführer von Südafrika 2010 und Präsident des südafrikanischen Fussballverbandes (SAFA), lenkte erfolgreich die Aufmerksamkeit auf die Reformen und Governance-Normen im Fussball. Dabei wurden speziell die Probleme afrikanischer Staaten angesprochen sowie über mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert. Zudem ging es darum, wie die Mitgliedsverbände maximalen Nutzen aus den Entwicklungsprogrammen der FIFA ziehen können.

"Wir können alle Programme, über die wir hier bei diesem Seminar diskutieren, bis 2022 garantieren. Das ist eine kraftvolle und bemerkenswerte Botschaft", so Valcke zum Auftakt. "Wir werden dafür sorgen, dass Fortschritte und Verbesserungen erreicht werden können, dass die Ligen professioneller werden, dass der Breitensport für alle, die in Afrika Fussball spielen wollen, gefördert wird. Wir helfen Ihren Verbänden, sich zu steigern und wollen, dass bald ein afrikanisches Team das Finale einer FIFA Fussball-WM erreicht."

Suketu Patel, COSAFA-Präsident und CAF-Vizepräsident, dankte der FIFA und rief die afrikanischen Länder auf, Verbesserungen anzustreben. "Wir müssen der FIFA dankbar sein", sagte er.

"Jeder einzelne afrikanische Mitgliedsverband hat in den letzten zehn Jahren rund USD 6 Mio. erhalten. Dies wirft die Frage auf, was wir getan haben, um die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Haben wir die Gelegenheit genutzt und uns strukturell verbessert, oder haben wir einfach wie zuvor weitergemacht, nur mit mehr Geld? Wir müssen der FIFA unsere Dankbarkeit demonstrieren, indem wir tun, was wir können, um eines Tages tragfähig und eigenverantwortlich zu werden."

Sindisiwe Mabaso-Koyana, stellvertretende Vorsitzende der Audit- und Compliance-Kommission der FIFA, blickte bereits voraus auf den FIFA-Kongress, der Entscheidungen über die entsprechenden FIFA-Statuten und die geeigneten Umsetzungsmethoden treffen wird: "Bei der FIFA werden alle Entscheidungen von Ihnen, den Mitgliedern, beim Kongress getroffen. Wir müssen uns der kritischen Öffentlichkeit stellen, denn auch wenn die FIFA kein öffentlicher Betrieb ist, sind doch alle ihre Aktionen öffentlich und berühren die Öffentlichkeit. Also müssen wir transparent sein. Alle Beteiligten müssen gleich behandelt werden und für alle müssen die gleichen Bedingungen gelten."

Valcke unterstrich in leidenschaftlichen Äußerungen das enorme Engagement der FIFA, den Fussball rund um den Globus zu fördern. "Allen, die an uns zweifeln oder uns kritisieren, kann ich entgegenhalten, dass die FIFA eine Menge tut, und dass sie es sehr gut tut", sagte er. "Wir haben eine starke Organisation und der Fussball hat eine starke, sehr starke Position. Wir können alle Zusagen in Bezug auf die Unterstützung für Entwicklungsmaßnahmen, die wir Ihnen gegenüber eingehen, bis 2022 garantieren."

"Denjenigen, die behaupten, es ginge uns nicht um den Fussball, kann ich entgegenhalten, dass wir bei der FIFA den Fussball jeden Tag regelrecht atmen - wir arbeiten den ganzen Tag lang, um den Fussball zu fördern. Ich bin stolz auf alles, was wir rund um die Welt zum Wohle des Fussballs tun."

An dem Seminar nahmen Präsidenten, Generalsekretäre und Technische Leiter der Fussballverbände folgender Mitgliedsverbände teil: Ägypten, Angola, Äthiopien, Botsuana, Eritrea, Gambia, Ghana, Kenia, Lesotho, Liberia, Lybien, Malawi, Mosambik, Namibia, Nigeria, Sambia, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Südafrika, Sudan, Südsudan, Swasiland, Tansania und Uganda.

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