Das Universitätsklinikum Regensburg wurde 2009 zusammen mit seinem sportwissenschaftlichen Institut und ausgewiesenen Fussballmedizinern als medizinisches FIFA-Zentrum zugelassen. Die Zusammenarbeit gründet auf langjährigen Beziehungen zu mehreren Institutionen und Spezialisten und zielt gleichermaßen auf Profi- und Amateurfussballer.

Schwerpunkt der fussballmedizinischen Forschung ist die Prävention von Muskel-Skelett-Verletzungen, des plötzlichen Herztods und von Arthrose bei regenerativen Gelenksverletzungen, insbesondere durch konservative und chirurgische Behandlungen. Weiteres Spezialgebiet ist die Stammzellenforschung zur Knorpel- und Meniskusregeneration.

Zur Verletzungsprävention hat die Forschungsabteilung Vorsorgeuntersuchungen und Tests vor Saisonbeginn im Jugend- und Amateurfussball entwickelt, in Deutschland das Aufwärmprogramm „FIFA 11+“ eingeführt, Trainingsmethoden zur Minderung der Zahl der Verletzungen bei Fussballern und Schiedsrichtern erarbeitet und Verletzungen bei verschiedenen Patientengruppen detailliert untersucht. Bei allen Projekten steht stets die Prävention von Verletzungen des vorderen Kreuzbands und anderer schwerer Verletzungen im Mittelpunkt. Zur Prävention des plötzlichen Herztods und anderer Herzerkrankungen werden Vorsorgeuntersuchungen sowie der Einsatz von Automatischen Externen Defibrillatoren im Fussball und Schulungsprogramme zur Soforthilfe auf dem Spielfeld gefördert.

Für den Profifussball verfügt das medizinische FIFA-Zentrum Regensburg in verschiedenen Instituten über äusserst erfahrene Experten für die chirurgische und konservative Behandlung von traumatischen und belastungsbedingten Gelenksverletzungen. Angeboten werden Vorsorgeuntersuchungen vor Saisonbeginn, sportspezifische Leistungsdiagnosen, Belastungstests vor der Rückkehr nach einer Verletzung und bildgebende Diagnoseverfahren.

Wichtiger Partner des medizinischen FIFA-Zentrums Regensburg ist der Bayerische Fussball-Verband (BFV), der mit über 1,6 Millionen Spielern, mehr als 400 000 Junioren und über 16 000 Schiedsrichtern der größte Regionalverband Deutschlands ist.

Überblick über die wichtigsten laufenden Forschungsprojekte des medizinischen FIFA-Zentrums Regensburg:
• Anwendung des Aufwärmprogramms „FIFA 11+“ und von Trainingsmethoden zur Verletzungsprävention
• Schaffung eines deutschlandweiten Registers zu Kreuzbandverletzungen im Fussball, insbesondere zur Analyse von Massnahmen zur Prävention und Rückkehr nach Verletzungen
• Muskel-Skelett- und Herz-Vorsorgeuntersuchungen bei Jugendfussballern
• Arthrose, Langzeitfolgen und Verletzungen zum Karriereende bei ehemaligen Fussballern

Merkblatt
- 1978 gegründet
- Medizinisches FIFA-Zentrum seit Februar 2009
- Alle Aspekte von Erkrankungen des Bewegungsapparats, innere Medizin, Prävention und Rehabilitation
- 4300 Angestellte, inkl. 700 Ärzten, 1650 Pflegefachkräften und 1200 Medizintechnikern
Eine der modernsten Kliniken in Deutschland
- www.ukr.de

Administration
Name
Prof. Dr. Peter Angele

Funktion
Direktor/Leiter des medizinischen FIFA-Zentrums
Professor für regenerative Gelenktherapie

E-Mail
peter.angele@ukr.de

Telefon
+49 941 944 68 07

Adresse
Universitätsklinikum Regensburg, 93042 Regensburg, Deutschland

Name
Dr. Werner Krutsch

Funktion
Stellvertretender Leiter Kniechirurgie und Sporttraumatologie
Ansprechpartner beim medizinischen FIFA-Zentrum

E-Mail
werner.krutsch@ukr.de

Telefon
+49 941 944 68 46

Adresse
Universitätsklinikum Regensburg, 93042 Regensburg, Deutschland

Imageclip
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