Expertenwissen

Das Engagement der FIFA zur Unterstützung ihrer Mitgliedsverbände reicht weit über den Spielfeldrand hinaus und zielt darauf ab, den nationalen Verbänden zu helfen, wichtige Management-Aspekte ihrer täglichen Arbeit zu optimieren.

Als Dachverband des Weltfussballs befindet sich die FIFA in einer hervorragend geeigneten Lage, Trends und Entwicklungen aber auch Probleme in der Welt des Fussballs zu beobachten und zu bewerten. Im Laufe der Jahre konnte so ein umfassendes Experten-Netzwerk mit wertvollen Kenntnissen aufgebaut werden. Dieses Expertenwissen wird allen Mitgliedsverbänden zugänglich gemacht, um sie im Rahmen zahlreicher FIFA-Förder- und Entwicklungsprogramme bei ihren Entwicklungsprozessen zu unterstützen.


PERFORMANCE

2011 startete die FIFA offiziell das PERFORMANCE-Programm. Das Programm zielt darauf ab, die organisatorischen Angelegenheiten der Nationalverbände zu optimieren. Hierzu kommt eine besondere Methodik zum Einsatz, die während einer zweijährigen Pilotphase von 2009 bis 2011 entwickelt wurde und in der die Prinzipien der FIFA-Unterstützung erarbeitet wurden: Nach einer eingehenden Analyse der Strukturen und Prozesse in dem jeweiligen Nationalverband erarbeiten die FIFA und der Nationalverband gemeinsam mit der politischen Führung und der Administration eine strategische Rahmenplanung (Roadmap)für Optimierungen in den jeweiligen Schlüsselbereichen des Verbands. Die FIFA leistet dem Verband dann Hilfe bei den einzelnen Schritten der Rahmenplanung – in Form von Expertenwissen (spezialisierte internationale Berater) oder finanzieller Unterstützung, je nach Einzelfall.

 

Anlagen und Einrichtungen

Die Fussball-Anlagen sind in jedem Land für die Entwicklung des Spiels von entscheidender Bedeutung. Ohne gute Spielfelder und weitere fussballerische Einrichtungen sind grundsätzlich keine optimalen Bedingungen für Verbesserungen gegeben. Die FIFA unterstützt ihre Mitglieder bei Verbesserung, Entwicklung und Unterhaltung ihrer Fussball-Infrastruktur. Hierzu stellt sie Expertenwissen für neue Spielfelder und andere Infrastruktur-Projekte bereit und unterstützt das entsprechende Personal bei der optimalen Pflege und Wartung bestehender Anlagen.

 

Connect

Das im Jahr 2011 vom FIFA-Exekutivkomitee beschlossene Programm FIFA Connect zielt darauf ab, bis zum Jahr 2019 weltweit alle am Fussball beteiligten Personen zu registrieren.

Um dieses Ziel innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zu erreichen, leistet die FIFA ihren 209 Mitgliedsverbänden entsprechende Unterstützung, unabhängig davon, ob sie derzeit die Personen bereits systematisch registrieren oder nicht. Connect berücksichtigt die aktuelle Situation (vorhandene Systeme, papiergebundene Registrierung, existierende Verfahren, Beschränkung auf Profi-Ebene usw.) und baut darauf auf, um die Verbände auf einen einheitlichen Stand zu bringen.

Zudem entwickelt die FIFA derzeit einen weltweiten Datenstandard, der für alle 209 Mitgliedsverbände verbindlich wird. Damit wird die Verknüpfung aller Systeme möglich (z.B. für internationale Transfers) sowie die Einführung einer eindeutigen ID-Nummer für jede registrierte Person. Dieser Aspekt ist insbesondere zum Schutz von Minderjährigen erforderlich, ebenso wie für Solidaritätsmaßnahmen im Fall von Transfers.