Schiedsrichter
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Nachdem er eine Weile bei einem Tessiner Klub in der fünfthöchsten Schweizer Liga gespielt hatte, entschied sich Massimo Busacca 1990 für eine Karriere als Schiedsrichter und debütierte 1996 in der obersten Schweizer Spielklasse.
Drei Jahre später war er im Rahmen des UEFA Intertoto Cup 1999 erstmals international im Einsatz, und 2001 pfiff er sein erstes Länderspiel, eine Qualifikationspartie zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ zwischen Nordirland und Bulgarien.
In den europäischen Klubwettbewerben ist Busacca seit Jahren einer der meistbeschäftigten Schiedsrichter. Unter anderem leitete er im UEFA-Pokal 2005 eine Halbfinalpartie und 2007 das Endspiel zwischen Espanyol Barcelona und dem FC Sevilla sowie in der UEFA Champions League 2008 das Halbfinale zwischen dem FC Barcelona und Manchester United.
Gemeinsam mit Benito Archundia und Oscar Ruiz hält er den Rekord für die meisten Einsätze bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft (insgesamt neun Spiele bei den Turnieren 2003 und 2005).
Weitere internationale Erfahrungen sammelte der Schweizer, der fünf Sprachen spricht, in nationalen Ligen auf der ganzen Welt, unter anderem in Saudiarabien, Australien, Ägypten, Libanon, Katar, Rumänien und Russland. In der Qualifikation zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ wurde er mit der heiklen Partie zwischen Usbekistan und Bahrain betraut.
Auch bei der Endrunde in Deutschland pfiff er drei Spiele, darunter ein Achtelfinale.
Bei der UEFA EURO 2008 leitete er unter anderem das Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei.
Busaccas Bestzeit über 800 Meter liegt bei 2:02 Minuten. 2006 wurde er in der Schweiz zum "Nichtraucher des Jahres" gewählt.
