Der FIFA Konföderationen-Pokal ging mit einer Partie zu Ende, die dem hohen Niveau des Turniers gerecht wurde. Im Finale setzte sich Deutschland durch, das Team mit den meisten Siegen im Turnier. Doch die beste Spielergeneration der chilenischen Fussballgeschichte machte dem Champion die Sache enorm schwer: Die Chilenen hatten am Ende 61 Prozent Ballbesitz und 21 Torschüsse zu verzeichnen und ließen den deutschen Schlussmann Marc-André ter Stegen kaum zu Atem kommen. Am Ende wurde er zum Budweiser Man of the Match gekürt.

Das Finale ist zu Ende, das Konfetti beseitigt und das Stadion in Sankt Petersburg sieht wieder makellos aus. FIFA.com fasst die wichtigsten Eckdaten des Turniers für Sie zusammen.

Die ersten Drei:
1. Deutschland
2. Chile
3. Portugal

Die Schlüsselmomente:

  • "Früher habe ich die Tore von El Matador Salas gefeiert, und dieser Rekord macht mich sehr stolz", so Alexis Sánchez, nachdem er im Gruppenspiel gegen Deutschland einen Treffer erzielt hatte und zum Rekordtorschützen Chiles avanciert war. Der Mann mit der Rückennummer sieben hatte damit 38 Tore auf dem Konto, eines mehr als der unvergessliche Marcelo Salas. Außerdem war dieses Tor das 400. in der Geschichte des FIFA Konföderationen-Pokals.
  • Wenn es bedeutsame Augenblicke für das Aufstellen eines neuen Rekordes gibt, dann gehört ein Halbfinale sicher dazu. Dem Deutschen Leon Goretzka ist dies gegen Mexiko gelungen, als er den schnellsten Doppelpack des Turniers erzielte. Mit seinen Treffern in der sechsten und achten Spielminute übertrumpfte er den Argentinier Gabriel Batistuta, der 1992 gegen die Elfenbeinküste in der dritten und zehnten Minute erfolgreich gewesen war.
  • Die Mannschaft erzielte mit zwölf Treffern mehr Tore als jede andere in diesem Wettbewerb und hatte mit Timo Werner, Lars Stindl und Leon Goretzka zudem die drei besten Torschützen des Turniers in ihren Reihen. Außerdem führt sie eine Statistik an, die den Turniersieg zusätzlich aufwertet: Mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren und vier Monaten ist sie nämlich das jüngste Team, das je das Turnier der Champions gewonnen hat.
  • Neuseeland ist zwar bereits nach der ersten Runde ausgeschieden, konnte jedoch zumindest eine Negativserie beenden. Gegen Mexiko erzielte Chris Wood in der 42. Minute das 1:0 und beendete damit eine Torflaute der All Whites in diesem Turnier, die sage und schreibe 565 Minuten angedauert hatte. Den letzten Torerfolg der Neuseeländer hatte es beim Konföderationen-Pokal 2003 in Frankreich bei der 1:3 Niederlage gegen Kolumbien gegeben. Seitdem waren etwas mehr als sechs komplette Spiele vergangen.

Die Zahl:
100 ist eine symbolträchtige Zahl, und mehrere Akteure erreichten diesen Meilenstein in unterschiedlichen Bereichen. Der Australier Tim Cahill, der Portugiese João Moutinho und der Russe Igor Akinfeev brachten es im Turnierverlauf jeweils auf 100 Länderspieleinsätze. Außerdem erreichte Joachim Löw den 100. Sieg in 150 Spielen als Trainer der deutschen Nationalmannschaft.

Das Video des Turniers:


Die Auszeichnungen: