• Wer ist der älteste und wer der jüngste Spieler beim Turnier der Champions in Russland?
  • Warum meint die Geschichte es mit ausländischen Trainern nicht gut?
  • Was macht Mexiko und Márquez bei diesem Turnier so besonders?

118 Klubs aus 30 Ländern sind beim FIFA Konföderationen-Pokal Russland 2017 vertreten. Mit jeweils fünf Spielern liegen Bayer Leverkusen, der FC Porto, Spartak Moskau, Sporting Lissabon und Wellington Phoenix ganz vorn.

100 Prozent der Spieler im russischen Kader spielen in der heimischen Liga. Der Kader Kameruns besteht im Gegensatz dazu vollständig aus im Ausland aktiven Spielern.

38 Jahre und vier Monate ist Rafael Márquez alt und damit der älteste Spieler beim FIFA Konföderationen-Pokal 2017. Falls er zum Einsatz kommt, wäre er der zweitälteste Spieler der Turniergeschichte hinter Ali Boumnijel, der bei der Turnierauflage 2005 mit 39 Jahren und zwei Monaten für Tunesien zwischen den Pfosten stand. Márquez ist zudem der einzige Spieler, der diesen Wettbewerb bereits einmal gewonnen hat.

36 Jahre und 98 Tage ist Neuseelands Trainer Anthony Hudson am Eröffnungstag des Turniers alt und wird damit zum jüngsten Trainer in der Geschichte des FIFA Konföderationen-Pokals. Noch wird dieser Rekord von Nigerias Trainer Shaibu Amodu gehalten, der beim ersten Spiel der Super Eagles beim FIFA Konföderationen-Pokal 1995 genau 36 Jahre und 263 Tage alt war.

29 Jahre und einen Monate beträgt das Durchschnittsalter der Spieler im Kader Chiles. Damit ist das Team das älteste, das es je bei einem FIFA Konföderationen-Pokal gab. Deutschland hat genau den gegenteiligen Weg eingeschlagen: Mit einem Durchschnittsalter von nur 24 Jahren und vier Monaten ist das deutsche Team das jüngste in Russland.

18 Jahre ist der Neuseeländer Dane Ingham erst alt und könnte damit der zweitjüngste aktive Spieler in der Turniergeschichte werden. Den Rekord hält sein Teamkamerad Chris Wood, der 2009 in Südafrika mit 17 Jahren und sechs Monaten zum Einsatz kam.

7 Teilnahmen am FIFA Konföderationen-Pokal erreicht Mexiko mit dem Turnier in Russland und zieht mit Rekordhalter Brasilien gleich. Zudem sind die Mexikaner das einzige Team am Start, das den FIFA Konföderationen-Pokal bereits gewonnen hat.

4 Titelgewinne beim FIFA Konföderationen-Pokal (1979, 2005, 2009 und 2013) machen Brasilien zur erfolgreichsten Mannschaft des Wettbewerbs. Frankreich gewann die Turnierauflagen 2001 und 2003 und ist damit das einzige andere Team, das bereits mehr als einen Titelgewinn bejubeln konnte. Brasilien hat zudem auch weitaus mehr Spiele beim FIFA Konföderationen-Pokal gewonnen als alle anderen Mannschaften. Mit 23 Siegen liegen die Brasilianer 14 Siege vor den zweitplatzierten Teams Mexiko und Frankreich.

3 europäische Teams sind beim FIFA Konföderationen-Pokal 2017 am Start, nämlich Gastgeber Russland, Weltmeister Deutschland und Europameister Portugal. Damit sind erstmals bei einem FIFA Konföderationen-Pokal drei Mannschaften aus einem Kontinentalverband vertreten.

3 der bisherigen 9 Turnierauflagen wurden von der Gastgebernation gewonnen: Mexiko 1999, Frankreich 2003 und Brasilien 2013 Kann Russland diese Zahl auf vier von zehn erhöhen?

0 ausländische Trainer haben ihr Team beim FIFA Konföderationen-Pokal zum Titelgewinn geführt. Die Hälfte der Trainer in Russland – und natürlich auch die Fans der betroffenen Länder Chile, Kamerun, Mexiko und Neuseeland – hoffen, dass sich dies im Finale am 2. Juli ändert.