Bei den bisherigen Turnieren um den FIFA Konföderationen-Pokal wurden insgesamt 29 Spieler des Feldes verwiesen. 14 davon sahen direkte Rote Karten.

Der erste Spieler, der bei einem Turnier der Champions vorzeitig in die Kabine geschickt wurde, war der U.S.-amerikanische Mittelfeldspieler Brian Quinn, der in der 81. Minute der Halbfinalparite gegen Saudiarabien im Oktober 1992 die Rote Karte sah.

Die Stars and Stripes sind auch das Team, gegen das bislang die meisten direkten Roten Karten verhängt wurden '(vier). Den Spitzenplatz in dieser unrühmlichen Rangliste nehmen sie seit Südafrika 2009 ein, wo nicht weniger als drei Spieler Feldverweise kassierten, nämlich Ricardo Clark bei der 1:3-Niederlage gegen Italien, Sacha Kljestan bei der 0:3-Niederlage gegen Brasilien sowie Michael Bradley beim 2:0-Halbfinalsieg gegen Spanien.

1999 war bereits U.S.-Mittelfeldspieler Matt McKeon mit zwei Gelben Karten des Feldes verwiesen worden. Auch gegen Ägypten gab es beim FIFA Konföderationen-Pokal bereits fünf Platzverweise, allerdings nur drei durch direkte Rote Karten.

Der 29. und bislang letzte Spieler, der bei einem FIFA Konföderationen-Pokal rot sah, war der spanische Verteidiger Gerard Piqué. Er bekam bei der 0:3-Niederlage gegen Brasilien im Finale der Turnierauflage 2013 die Rote Karte.