Elfenbeinküste und Tunesien siegreich
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Ein spätes Tor von England-Profi Gervinho hat dem Topfavoriten Elfenbeinküste beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2013 einen glücklichen Auftaktsieg beschert. Der Stürmer vom Premier-League-Klub FC Arsenal erzielte in der 88. Minute den Siegtreffer zum 2:1 (1:1) gegen Togo in der Gruppe D. Altstar Didier Drogba war nach schwacher Leistung schon ausgewechselt worden. Im zweiten Spiel des Tages zwischen Tunesien und Algerien sorgte derweil Youssef Msakni mit einem Traumtor in der Nachspielzeit (90.+1) für einen glücklichen 1:0 (0:0)-Erfolg der Tunesier.

Yaya Touré vom englischen Meister Manchester City brachte die Elefanten, bei denen Bundesliga-Profi Didier Ya Konan 90 Minuten durchspielte, bereits in der achten Minute in Führung. Doch danach verwaltete der Afrikameister von 1992 nur noch den Vorsprung und musste in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den verdienten Ausgleich durch Jonathan Ayité hinnehmen (45.+2).

Drogba, nach dem UEFA Champions-League-Sieg mit dem FC Chelsea nach China gewechselt, kam überhaupt nicht zum Zuge und wurde 16 Minuten vor Schluss ausgewechselt. Nach einem Freistoß von Yaya Touré half Togos Torhüter Kossi Agassa beim entscheidenden Tor unfreiwillig mit: Der 34-Jährige vom französischen Klub Stade Reims, der erst auf Intervention des Verbandspräsidenten Gabriel Ameyi ins Team gekommen war, unterlief die Flanke, Gervinho traf ins leere Tor.

Die nordafrikanischen Nachbarn Tunesien und Algerien schenkten sich im Duell zweier ehemaliger Afrikameister nichts, vor allem in der Anfangsphase war es eine umkämpfte Partie mit Fouls fast im Minutentakt. Algerien bestimmte das insgesamt mäßige Spiel über weite Strecken und hatte in Islam Sliman die beste Chance. Er scheiterte aber mit einem Kopfball an der Latte (29.). Msakni zirkelte den Ball dann in der Nachspielzeit aus 20 Metern gefühlvoll in den rechten Winkel.