Am Tag des Endspiels beim FIFA Konföderationen-Pokal Südafrika 2009 erhielt Jacob Zuma, der Präsident der Republik Südafrika, eine besondere Auszeichnung. In Anerkennung seiner Tätigkeit als Schiedsrichter für die Makana Football Association auf Robben Island von 1965 bis 1973 überreichte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma eine besondere Ehrung.
"Es ist ein historischer Moment für die FIFA, in der Person von Herrn Jacob Zuma einen ehemaligen Schiedsrichter von Robben Island bei uns zu haben. Deshalb haben wir entschieden, dass sie zu den Internationalen Schiedsrichtern hinzugehören sollten. Und deshalb haben wir ein besonderes Zertifikat für Sie vorbereitet", erklärte FIFA-Präsident Blatter. "Vielen Dank, ich weiß das sehr zu schätzen. Das erinnert mich an früher, als ich noch als Spieler und auch als Schiedsrichter aktiv sein konnte", entgegnete Zuma.
Auf der Gefängnisinsel Robben Island mussten die politischen Gefangenen jahrelang um das Recht kämpfen, Fussball spielen zu dürfen. Die Insassen spielten heimlich in ihren Zellen, mit selbst gemachten Bällen aus Pappe, Papier und Lumpen, die sie mit Schnüren umwickelten. Schließlich lenkten die Behörden ein und gewährten den Insassen 1965 das Recht, Fussball zu spielen. Daraufhin zimmerten die Häftlinge Tore zusammen und tauschten an Samstagen ihre grobe Gefängniskluft gegen Trikots in den Farben ihrer Teams.
1966 wurde dann die Makana Football Association gegründet. Dieser Verband hielt sich strikt an die Statuten und Spielregeln der FIFA. Am 18. Juli 2007 wurde die Makana Football Association zum ersten Ehrenmitgliedsverband der FIFA.
Zu den besten Spielern auf der Gefängnisinsel gehörte Kgalema Motlanthe (heute stellvertretender Präsident der Republik Südafrika). Dikgang Moseneke, der heutige Richter am Verfassungsgericht, war damals einer der besten Experten in der Disziplinarkommission der Liga.

