• DFB-Auswahl siegte 2005 beim Turnier der Champions mit 4:3
  • Socceroos mit nur einer Niederlage in den letzten 19 Pflichtspielen
  • Weltmeister-Trio in Russland dabei

Zum sechsten Mal stehen sich die beiden Teams überhaupt gegenüber. Der Weltmeister entschied die ersten drei Duelle für sich, anschließend folgten eine Niederlage und ein Remis für die DFB-Auswahl. Auch beim Turnier der der Champions kreuzten sich bereits die Wege: 2005 siegte der damalige Gastgeber gegen die Socceroos in der Gruppenphase mit 4:3. Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski & Co landeten schlussendlich auf Rang drei, für Australien war bereits nach der Vorrunde Endstation.

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Was man wissen muss
Mit Shkodran Mustafi, Matthias Ginter und Julian Draxler sind lediglich drei Spieler aus dem deutschen Weltmeister-Kader von 2014 in Russland mit dabei. Dennoch ist Die Mannschaft mit einer Bilanz von acht Siegen und zwei Unentschieden aus den letzten zehn Spielen (31:2 Tore) mit reichlich Selbstbewusstsein angereist. Die jungen Spieler wollen sich beweisen und zeigen, dass sie Druck auf die etablierten Stars machen können.

Zumindest in dieser Turnierserie kann der Asienmeister mehr Erfahrung aufweisen. Nach 1997, 2001 und 2005 ist es für die Australier bereits die vierte Teilnahme am FIFA Konföderationen-Pokal.

Australien und Deutschland hatten schon immer eine beständige Fussballbeziehung, was sich auch in Russland zeigt. Die Aussies treten mit den Bundesliga-Legionären Mitch Langerak und Mathew Leckie an, außerdem stehen Jamie Maclaren sowie der ehemalige Bundesliga-Spieler Robbie Kruse im Kader der Socceroos.

Analyse Team-Reporter FIFA.com 
Peter Smith bei Australien
"Australien kehrt nach zwölf Jahren wieder zum FIFA Konföderationen-Pokal zurück. Zuletzt gab es einige schwankende Ergebnisse, darunter eine 0:4-Heimniederlage gegen Brasilien. Besonders die Dreierkette wurde heftig diskutiert. Dagegen haben vor allem einige Mittelfeldspieler eine starke Klubsaison hinter sich, was Auftrieb geben dürfte."

Steffen Potter bei Deutschland

"Der Weltmeister geht mit einer jungen aber sehr talentierten Mannschaft in das erste Spiel – wenn es "Klick" macht, können diese Spieler fast jedem Gegner das Leben schwer machen. Doch Vorsicht ist geboten: Fussball ist ein Spiel, bei dem es auch auf Automatismen und eingespielte Laufwege ankommt. Immer wieder haben Spieler und Verantwortliche in den letzten Tagen darauf hingewiesen, dass es daran natürlich noch mangelt. Insofern kann eine robuste australische Mannschaft ein erster echter Prüfstein werden."

Mögliche Aufstellungen
Australien:

 Mat Ryan; Bailey Wright, Milos Degenek, Trent Sainsbury; Mark Milligan, Aaron Mooy, Aziz Behich, Jackson Irvine, Tom Rogic, Mathew Leckie; Tomi Juric

Deutschland: Bernd Leno; Joshua Kimmich, Matthias Ginter, Antonio Rüdiger, Jonas Hector; Emre Can, Julian Brandt, Leon Goretzka, Lars Stindl, Julian Draxler; Sandro Wagner

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