• Beide Teams wollen den ersten Turniersieg holen
  • Márquez wohl in Mexikos auf vielen Positionen umgestellten Startelf
  • Neuseeland will Torflaute und Serie siegloser Spiele beenden

Mexiko und Neuseeland treffen am Mittwoch im Fisht-Stadion in Sotschi aufeinander und stehen beide bereits ein wenig unter Druck. Für die Mexikaner ist ein Sieg ein absolutes Muss, wenn sie weiterhin auf den Halbfinaleinzug hoffen wollen. Neuseeland hätte mit einer weiteren Niederlage keine Chance mehr auf einen längeren Aufenthalt in Russland.

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Was man wissen muss 
Javier Hernandez ist bereits Mexikos erfolgreichster Torschütze aller Zeiten und auch so etwas wie ein Spezialist für den FIFA Konföderationen-Pokal. Mit seinem Flugkopfball gegen Portugal ist der torgefährliche Angreifer nur noch zwei Treffer von der 50-Tore-Marke für Mexiko entfernt und mit vier Treffern bereits zweiterfolgreichster Torschütze seines Landes bei dem Turnier. Dennoch dürfte es für Chicharito schwer werden, eine Bestmarke für Mexiko aufzustellen, denn Cuauhtemoc Blanco ist mit neun Treffern einer der beiden führenden Torschützen beim Konföderationen-Pokal.

Mit der Niederlage gegen Russland hat Neuseeland einen neuen Turniernegativrekord aufgestellt: Schon seit zehn Spielen warten die Kiwis auf einen Sieg beim FIFA Konföderationen-Pokal. Man hofft, diese Serie gegen Mexiko beenden zu können. Selbst ein Tor wäre schon eine große Steigerung, denn die All Whites haben in ihren letzten fünf Spielen beim Turnier der Champions nicht mehr ins Schwarze getroffen. Diese 513 Minuten lange Torflaute ist eine weitere unerwünschte Turnierbestmarke.

Nachdem er beim Unentschieden gegen Portugal auf der Bank bleiben musste, sieht es so aus, als ob Mexikos Spielführer Rafa Márquez gegen Neuseeland in der Startaufstellung stehen und mit 38 Jahren und vier Monaten zum zweitältesten Spieler in der Geschichte des FIFA Konföderationen-Pokals werden könnte. Márquez ist der einzige Spieler in Russland, der weiß, was es heißt, diese Trophäe zu gewinnen. Er ist im Übrigen fest entschlossen, auch bis zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ im nächsten Jahr weiter zu machen.

Analyse Team-Reporter FIFA.com 
Martin Langer bei Mexiko 
Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Portugal gab es viel Positives, aber auch Negatives zu vermerken. Man wird alles daran setzen, auf die positiven Aspekte aufzubauen, denn Neuseeland hat trotz der 0:2-Niederlage gegen Russland gezeigt, dass es in der Lage ist, ähnlichen Widerstand wie der Europameister zu bieten. Es wird erwartet, dass Trainer Juan Carlos Osorio wieder einmal seine Startaufstellung auf vielen Positionen verändert, so dass wohl acht neue Spieler zum Zug kommen werden. Einer von ihnen dürfte Routinier Rafa Márquez sein.

Brendon Hanley bei Neuseeland 
Nach dem Eröffnungsspiel gegen Russland, in dem wenig nach Plan lief, rechnen sich die Kiwis gegen Mexiko bessere Chancen aus. Dabei ziehen sie ihr Selbstvertrauen aus dem letzten Duell gegen El Tri im Oktober, als sie bei einer knappen 1:2-Niederlage eine ganze Reihe von Torchancen nicht zu nutzen wussten. Es wird erwartet, dass Anthony Hudson einige Änderungen vornimmt, um erschöpften Spielern eine Pause zu bieten und seinem Team zu mehr Ballbesitz zu verhelfen.

Mögliche Aufstellungen
Mexiko: Alfredo Talavera; Diego Reyes, Nestor Araujo, Oswaldo Alanis, Luis Reyes; Marco Fabian, Rafael Márquez, Gio Dos Santos; Javier Aquino, Javier Hernandez, Hirving Lozano

Neuseeland: Stefan Marinovic; Tom Doyle, Tommy Smith, Andrew Durante, Themi Tzimopoulos, Michael Boxall; Ryan Thomas, Bill Tuiloma, Michael McGlinchey; Chris Wood, Marco Rojas

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