Der Einsatz der Torlinientechnologie (GLT - Goal Line Technology) bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2012 vom 6. bis 16. Dezember steht kurz bevor, nachdem heute die Projektverträge zwischen der FIFA und den GLT-Anbietern Hawk-Eye Innovations und Fraunhofer IIS (GoalRef) unterzeichnet wurden.

Die FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2012 wird in den Stadien von Yokohama, wo das magnetfeldbasierte GoalRef-System eingesetzt wird, und Toyota, wo Hawk-Eye seine kamerabasierte Technologie installieren wird, ausgetragen.

Die nächste wichtige Vorbereitungsphase umfasst die Installationstests, die ein weiteres Mal vom unabhängigen schweizerischen Prüfinstitut EMPA durchgeführt werden. Das Lokale Organisationskomitee (LOK) und die Eigentümer der beiden Stadien ermöglichten im September Standortbesichtigungen durch die GLT-Unternehmen.

Der letzte Installationstest soll die perfekte Funktionstüchtigkeit des Systems sicherstellen, indem zertifiziert wird, dass die Technologie in einem beliebigen Stadion auf gleiche Weise funktioniert wie beim Systemtest. Erst nachdem das System den Installationstest bestanden hat, wird die FIFA "grünes Licht" für die Verwendung der Systeme bei den acht Spielen des Turniers geben, an dem die kontinentalen Vereinsmeister der sechs FIFA-Konföderationen sowie der Meister der J.League teilnehmen.

Der letzte und wichtigste Aspekt bei der Umsetzung des GLT-Systems ist eine Prüfung durch die Offiziellen vor dem Spiel. Die Offiziellen sind verpflichtet, die Funktionstüchtigkeit des GLT-Systems mittels spezifischer Tests an beiden Toren zu prüfen, um sicherzustellen, dass das System vor dem Anpfiff in vollem Umfang funktionstüchtig ist.

Weitere Informationen über die Prüfung durch die Schiedsrichter erhalten Sie auf den Seiten 37 bis 39 des Handbuchs des FIFA-Qualitätsprogramms für GLT-Tests.

Der Schiedsrichter hat gemäß Regel 5 der Spielregeln während des Spiels weiterhin die alleinige Entscheidungsbefugnis, wobei die GLT als zusätzliche Hilfe in Anspruch genommen werden kann.