Es gibt zwar 61 Länder auf der Welt, die flächenmäßig größer sind als Japan, und doch hat sich der Inselstaat beinahe überall einen Namen gemacht. So ist Japan beispielsweise die Heimat von Weltkonzernen wie Sony, Toyota und Mitsubishi. Seit Jahren schon zählt das Land zur Spitze, was technologische Innovationen angeht. Dadurch avancierte Japan nach dem II. Weltkrieg zur drittgrößten Wirtschaftsnation. Aktuell leben in Japan offiziellen Angaben zufolge etwa 126 Millionen Menschen.

Beim "Land der aufgehenden Sonne", wie Japan auch oft genannt wird, handelt es sich im Gegensatz zur weit verbreiteten Vorstellung nicht um eine einzelne Insel sondern vielmehr um einen Archipel aus insgesamt 6.852 Eilanden. Allerdings leben 97 Prozent der Bevölkerung auf den vier Hauptinseln Hokkaido im Norden, Kyushu und Shikoku im Süden sowie Honshu in der Mitte.

Das vielleicht bekannteste Wahrzeichen Japans ist der Vulkan Fujiyama mit der Skyline von Tokio. Dabei hat das geschichtsreiche und traditionsbewusste Land durchaus noch mehr zu bieten als Samurai, Sumo-Ringen und Sushi, nicht zuletzt auch im sportlichen Bereich.

Fussball in Japan
Die FIFA Klub-Weltmeisterschaft kehrte 2015 zum siebten Mal in das "Land der aufgehenden Sonne zurück, nachdem sie 2013 und 2014 zuletzt in Marokko abgehalten wurde. Japan war von 2002 bis 2008 sowie 2011 und 2012 Ausrichter des Turniers. 2009 und 2010 wurde das Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgetragen

Die Urawa Red Diamonds, Gamba Osaka und Sanfrecce Hiroshima belegten dabei 2007, 2008  und 2015 jeweils den dritten Platz, was sie zu Japans erfolgreichsten Teilnehmern an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft macht. Doch auch andere internationale Wettbewerbe wurden in Japan bereits sehr erfolgreich veranstaltet. Im Jahr 2002 war Japan zusammen mit der Republik Korea Gastgeber der ersten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Asien. Die Mannschaft aus Nippon kam dabei bei ihrer erst zweiten WM-Endrunde und zuvor enttäuschenden Leistungen in Frankreich 1998 bis ins Achtelfinale.

Geschichte
Im neunten Jahrhundert wurde die Kriegerkaste der Samurai zur ernstlichen Bedrohung für die kaiserliche Herrschaft in Japan. Deren militärische Anführer, die Shogune, übernahmen schließlich von Kamakura (dem späteren Tokio) aus faktisch die Regierung des Landes, während der in seiner Macht stark beschnittene Kaiser in Kyoto blieb. Bis ins die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein schottete sich Japan vollkommen von ausländischen Einflüssen, Handel und wiederholten Versuchen der Christianisierung ab. So blieb nicht nur die traditionelle Religion des Shintoismus bis ins 19. Jahrhundert erhalten und auch die Feudalgesellschaft hielt sich bis in diese Zeit. Erst als Kaiser Meiji 1868 den letzten Shogun, Yoshinobu Tokugawa, ablöste, setzt eine vorsichtige Öffnung gegenüber dem Westen ein.