"Vittorio Pozzo kam weder als Berufstrainer noch als Sportfunktionär an die Spitze der Squadra, sondern er war einfach nur ein heimatverbundener Mann aus dem Piemont. Ein Mann, dem Wort und Arbeit heilig waren. Unter den Faschisten in Italien war er noch Offizier der Gebirgsjäger gewesen. Er mochte es, wenn die Züge pünktlich kamen, war aber nie in allzu festen Strukturen gefangen."
Giorgio Bocca (italienischer Schriftsteller)


"Vittorio Pozzo hat es geschafft, die Squadra azzura zu trainieren und gleichzeitig Druck von ihr fern zu halten, während das damalige Regime ihn zu einem Propagandainstrument machen wollte. Pozzo hat niemals so getan, als wäre er ein Gegner der Faschisten, aber er hat sich auch nie von der Macht instrumentalisieren lassen. Das war vielleicht die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass aus der Squadra azzura eine Mannschaft Mussolinis wurde".
Gianpaolo Ormezzano (italienischer Schriftsteller)