
Vergangenheit
Der Iran entwickelt sich mit Riesenschritten zu einer Großmacht auf kontinentaler Ebene. Tahiti 2013 ist bereits die fünfte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Unter den asiatischen Konkurrenten konnte sich nur Japan häufiger für eine Endrunde qualifizieren. Bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft indes wartet das Team Melli noch auf einen nennenswerten Erfolg. Bisher kam die Mannschaft nie über die Gruppenphase hinaus. Der Höhepunkt der bisherigen WM-Geschichte bleibt ein beeindruckender Sieg gegen Spanien in Rio 2007. In Ravenna 2011 konnte Iran seine Duelle zwar eng gestalten, verlor aber alle drei Gruppenspiele.
Gegenwart
Die jüngsten Leistungen in der Qualifikation werden Iran mit Sicherheit einen Schub geben, denn dem Team Melli gelang ein beeindruckender Lauf zum asiatischen Titel. Schon in der Auftaktpartie gegen die Philippinen legten die Iraner mit einem 20:0 die Messlatte auf Rekordhöhe. Es folgten der überlegene Gruppensieg und eine weitere Torflut der Beach-Soccer-Routiniers im Verlauf des Turniers. Im Halbfinale sicherte sich der Iran mit einem 3:2-Erfolg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate das Ticket nach Französisch-Polynesien. Im Finale schließlich beendete das Team mit einem dramatischen Sieg nach Neunmeterschießen die Dominanz der Japaner.
Zukunft
Auch wenn die Mannschaft Irans auf der weltweiten Bühne keine positive Bilanz aufweisen kann, hat sie in den bisherigen Turnieren sehr wohl ihre Konkurrenzfähigkeit und Kampfstärke unter Beweis gestellt. Die erstmalige Qualifikation für die K.o.-Runde wird das oberste Ziel sein, und der Iran kann sich berechtigte Hoffnungen auf diesen Durchbruch in Tahiti machen. Dank der Qualität in der Offensive um den erfahrenen Moslem Mesigar, der bei der AFC Asienmeisterschaft erfolgreichster Torschütze war, sowie ihrer sprichwörtlichen Zähigkeit – zweimal holten sie in der Qualifikation nach anfänglichem Rückstand einen Sieg – gibt es für die Iraner durchaus Gründe, optimistisch zu sein.
