• Brasilien und Portugal bei allen Teilnahmen über die erste Runde hinaus
  • Tahiti zum dritten Mal in Folge unter den besten acht
  • Paraguay einziger Viertelfinaldebütant

TAGESRÜCKBLICK - Titelverteidiger Portugal kam gehörig ins Schwitzen, erfüllte am Ende jedoch die Prognosen und zog ins Viertelfinale der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Bahamas 2017 ein.

Gleiches gilt für den viermaligen Weltmeister Brasilien und den amtierenden Vizeweltmeister Tahiti, die jedoch beide deutlichere Siege verbuchen konnten.

Zu diesen "alten Hasen" gesellte sich Paraguay, das zum ersten Mal unter den besten acht Teams des Planeten vertreten ist.

Die Gruppenphase endete mit einem Tordurchschnitt von 8,7 Treffern pro Partie. Wenn es so bleibt, wird die aktuelle Auflage des Wettbewerbs die dritttorreichste der Geschichte.

Die Ergebnisse des Spieltages

Gruppe C: Paraguay – Panama 5:2 | VAE – Portugal 1:2 (n. V.)
Gruppe D: Tahiti – Polen 8:4 | Brasilien – Japan 9:3

Drei Schlüsselszenen des Tages 

1. Der Weltmeister muss zittern. Portugal hat zwar die Prognosen erfüllt und ist ins Viertelfinale eingezogen, dennoch ist man hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Spieler wissen das natürlich, und nun treffen sie auf Altmeister Brasilien. "Wir freuen uns über den Einzug in die nächste Runde. Wir wollten Erster werden, haben uns aber jetzt mit dem zweiten Platz abgefunden. Die Partie gegen Brasilien wird ein vorgezogenes Finale", räumt Belchior, Schütze des ersten Tores der Portugiesen, im Gespräch mit FIFA.com ein.

2. Aller guten Dinge sind drei. Nach Fehlversuchen bei den ersten beiden Turnierteilnahmen ist es Paraguay im dritten Anlauf nun gelungen, über die Gruppenphase hinauszukommen. "Das ist eine historische Leistung für unser Land, ein Erfolg, der uns sehr stolz macht", so Sergio Villaverde, der sein Team in der Partie gegen Panama nach 45 Sekunden auf den richtigen Weg brachte. Die Albirroja gibt als einziges Team ihr Debüt im Viertelfinale.

3. Bewegender Abschied. Die Niederlage gegen Tahiti war das letzte Spiel in der Karriere des Polen Boguslaw Saganowski, der nach Spielende von Teamkameraden und Gegnern geehrt wurde. "Ich bin traurig darüber, dass mein Abenteuer in dieser wunderbaren Sportart endet. Das tut schon weh. Aber die Zeit lässt sich nicht aufhalten und ich kann meinem Körper nicht länger etwas vormachen", erklärte der 40-jährige Pivot, der auf den Bahamas vier Treffer erzielte, sichtlich bewegt am Mikrofon von FIFA.com.

Weitere Stimmen

So geht es weiter
Viertelfinale, Donnerstag, 4. Mai

Paraguay – Tahiti
Brasilien – Portugal
Schweiz – Iran
Italien – Senegal