• Gavin Christie äußert sich über seine Rolle als Kapitän der Bahamas
  • Der 35-Jährige traf in den ersten beiden Partien
  • "Das kann für die Bahamas eine große Sache werden!"

Betrachtet man lediglich die Zahlen und das Ausscheiden der Bahamas nach der Gruppenphase bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2017, könnte man von einem Scheitern der Gastgeber sprechen. Doch die Leistungen des Teams waren alles andere als das.

Die erstmalige Ausrichtung einer Weltmeisterschaft kann bei entsprechenden Leistungen einen enormen Effekt auf die weitere Erfolgskurve eines Landes und dieser Sportart haben. Gavin Christie ist zu Recht stolz darauf, dass er das Team bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft anführte und damit zum bleibenden Vermächtnis auf dem Archipel beitrug.

"Für eine kleine Nation wie die Bahamas wurde mit der Ausrichtung einer derartigen Veranstaltung ein Traum wahr", so Christie gegenüber FIFA.com. "Und wir waren nicht nur dabei, sondern haben uns gegen die besten Mannschaften und die besten Spieler der Welt sehr achtbar geschlagen und sogar ein Spiel gewonnen. Das ist fantastisch."

Die Bahamas schrieben bei 'ihrem' Turnier Geschichte und gewannen als erstes karibisches Team ein Spiel bei einer FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft: Im letzten Gruppenspiel gelang ihnen gegen Ecuador ein 4:1-Sieg.

"Wir sind ganz aus dem Häuschen und blicken jetzt sehr optimistisch in die Zukunft. Das war für die Bahamas nur der Anfang und ein sehr guter Auftakt. Damit haben wir den Grundstein für eine neue Beach-Soccer-Kultur auf den Bahamas gelegt. Die Fans lieben diesen Sport und wollen mehr davon. Schon jetzt fragen sie, wann das nächste Turnier stattfinden wird, denn sie haben erkannt, dass die Bahamas in dieser Sportart auf höchstem Niveau mithalten können. Das kann für die Bahamas eine große Sache werden!"

Im zweiten Gruppenspiel gegen Senegal erlebten die Bahamas eine herbe 1:10-Niederlage gegen Senegal. Doch das Team reagierte mit einem deutlichen Sieg gegen Ecuador und beendete das Turnier mit einem Erfolgserlebnis.

"Für mich war das spielerische Niveau der verschiedenen Teams das Highlight", so Christie. "Unsere Leistung im Spiel gegen den Weltranglistensechsten Schweiz war für mich der Höhepunkt. Wir haben nur knapp verloren und dabei eine sehr starke Leistung gezeigt. Und dann natürlich noch der Sieg gegen Ecuador, den 22. der Weltrangliste. Es war großartig, gegen diese Teams zu spielen und dabei so gute Leistungen zu zeigen. Das war ein echter Höhepunkt für uns. Jetzt geht es darum, auf diesem Weg weiter zu gehen."