Die Spanier Amarelle und Roberto Valeiro, Gewinner des Goldenen Balls und des Goldenen Handschuhs in Marseille 2008 - sie sind da! Der Brasilianer Buru, Gewinner des Goldenen Balls und des Goldenen Schuhs in Rio de Janeiro 2007 - auch er ist dabei! Der Portugiese Madjer, Gewinner des Goldenen Schuhs in Marseille 2008 sowie des Goldenen Balls und des Goldenen Schuhs in Rio de de Janeiro 2006 und 2005 - ebenfalls!

Sie sind alle da! Ein Blick auf die Liste der 181 Spieler, die vom 16. bis zum 22. November am Sandstrand von Jumeirah um den Titel bei der FIFA Beach Soccer Weltmeisterschaft Dubai 2009 kämpfen werden, beweist es: Die Crème de la Crème der Sportart gibt sich ein Stelldichein!

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Noch fehlen die Namen der Teilnehmer aus Asien, da deren Qualifikationsturnier erst vom 7. bis zum 11. November in Jumeirah stattfindet, am Schauplatz der Weltmeisterschaft, als eine Art Generalprobe für das große Turnier.

Jedes der 16 Teams tritt mit einem Kader von 13 Spielern an, darunter die bereits erwähnten Stars. Der Umstand, dass das WM-Turnier jährlich stattfindet, führt dazu, dass die Stars des Beach Soccer häufiger bei derartigen Spektakeln dabei sind als die auf dem großen Feld.

"Unsere Mannschaft besteht aus einer Mischung aus erfahrenen Spielern und Neulingen. Für 70 Prozent des Kaders ist es bereits die zweite Weltmeisterschaft. Die Mannschaft ist gut in Form, sie hat seit Oktober im physischen, technischen wie auch taktischen Bereich hart trainiert", erzählte uns der portugiesische Auswahltrainer Ze Miguel. Portugal war bislang bei jedem WM-Turnier dabei, hat aber noch nie den Titel holen können. "Natürlich ist unser Ziel das Erreichen des Finales. Aber andererseits werden Endspiele nicht bestritten sondern gewonnen, und das ist unser großes Ziel hier in Dubai", bestätigte er kategorisch. Schlechte Erfahrungen hat man schon einmal 2005 gemacht, als man das Finale verlor.

Der Trainer der spanischen Auswahl Joaquín Alonso vertraut ebenfalls auf seine 13 Spieler, mit denen er zumindest das Halbfinale wie vor einem Jahr erreichen möchte: "Das Team arbeitet sehr gut, es ist stark und wird von Tag zu Tag besser."

In Dubai sind auch Benjamín und Bruno dabei, die beide schon reichlich Erfahrungen mit Auszeichnungen und Titeln sowohl mit der Mannschaft als auch als Einzelspieler haben: Beide wurden bereits drei Mal Weltmeister. Werden sie es noch einmal schaffen? Argentiniens Torhüter Marcelo Salgueiro, der Russe Andrey Bukhlitskiy, der Italiener Stefano Spada und der Uruguayer Diego werden ihrerseits alles daran setzen, dem Spanier Valeiro den Goldenen Handschuh streitig zu machen.

Am Ufer des Persischen Golfs wird man die Franzosen und Mexikaner vermissen, die bei früheren Turnieren zu beeindrucken wussten. Dafür kann man sich auf Debütanten freuen, die ganz heiß auf diese WM sind: die Schweiz, die Elfenbeinküste und Costa Rica. In der nächsten Woche erfahren wir, welche 26 Spieler den asiatischen Kontinent vertreten werden.

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