Drei Nominationen für den FIFA-Fairplay-Preis
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Die FIFA hat heute die drei Nominationen für den FIFA-Fairplay-Preis 2012 bekanntgegeben. Es sind dies in alphabetischer Reihenfolge:

Der guatemaltekische Fussballverband (GFF) für das klare Signal, dass unfaires Verhalten und Spielmanipulationen im Fussball nicht toleriert werden. Der GFF hat gegen drei Nationalspieler wegen des Verdachts auf Spielmanipulationen eingehend ermittelt und sie aufgrund der Ergebnisse der Untersuchung einer Sonderkommission lebenslang gesperrt. Die Sperre wurde anschließend von der FIFA-Disziplinarkommission weltweit ausgedehnt.

Der türkische Klub Eskisehirspor, der von den Fans des schottischen Klubs St. Johnstone für das faire Verhalten in der 2. Qualifikationsrunde für die Europa League vorgeschlagen wurde. Im Hinspiel in der Türkei lag ein Spieler von St. Johnstone verletzt am Boden, als Eskisehirspor einen Angriff lancierte, der in einen Eckball mündete. Als Dede von Eskisehirspor merkte, dass der Gegner nur noch zu zehnt war, gab er den Ball St. Johnstone.

Der usbekische Fussballverband, der zeigt, dass Fairplay und Wettkampf keine Gegensätze sind, sondern sich hervorragend ergänzen. Die usbekischen Klub- und Nationalmannschaften haben bei Spielen der asiatischen Fussballkonföderation 2012 am meisten Fairplay-Punkte gesammelt. Maßgebend waren die Anzahl gelber und roter Karten, die positive Spielart, der Respekt für den Gegner und den Schiedsrichter, das Verhalten der Offiziellen und der Fans.

Die drei Nominierten wurden aus einer Liste ausgewählt, die vom Büro der Kommission für Fairplay und soziale Verantwortung mit den Vorsitzenden H.R.H Prince Ali Bin Al Hussein und Senes Erzik anhand der Vorschläge zusammengestellt wurde.

Die FIFA ehrt jedes Jahr Personen oder Institutionen, die herausragende Fairness bewiesen haben, was der FIFA ganz besonders am Herzen liegt. Die FIFA fördert Fairness über verschiedene Projekte und Kampagnen.