Trainer des Jahres - Männer

LUIS ENRIQUE
  • LUIS ENRIQUE

  • ESP
    Spanien
  • Die Auszeichnung zum FIFA Trainer des Jahres im Männerfussball war für Luis Enrique die Krönung eines hervorragenden Jahres 2015. Der 45-jährige Trainer aus der spanischen Region Asturien hätte keinen besseren Einstand auf der Trainerbank eines so anspruchsvollen Klubs wie dem FC Barcelona geben können. Obwohl er dort unter Hochdruck stand, hat er seine erste Saison bei den Katalanen mit Bravour gemeistert. Er erreichte das zweite Triple in der Vereinsgeschichte (Liga, UEFA Champions League und Copa del Rey), und zwar mit der besten Bilanz in der Geschichte Barças. Anschließend fügte er seiner Personalakte und den Vitrinen der Katalanen noch den UEFA Super Cup hinzu. Im letzten Kalenderjahr sicherte er sich mit dem Team fünf von insgesamt sechs zu vergebenen Titeln.

Die Finalisten

Pep GUARDIOLA
  • Pep GUARDIOLA

  • ESP
    Spanien
  • In seiner zweiten Saison am Ruder des FC Bayern München musste der spanische Trainer sich mit einem einzigen Titel zufriedengeben. Allerdings konnte er auf dem Weg dorthin wieder beeindruckende Zahlen vorweisen. Seine zum Teil umstrittenen Rotationen brachten in der Bundesliga gute Ergebnisse. Dort übernahm das Team am fünften Spieltag die Tabellenführung und gab sie bis zum Saisonende nicht mehr ab. Die Bayern sicherten sich den Meistertitel mit den meisten Toren und den wenigsten Gegentreffern der Liga. Am Ende kassierte man in 34 Partien gerade einmal 18 Gegentore. Dann wurde der Klub in den Endphasen der anderen Wettbewerbe, an denen er teilnahm, durch eine unglückliche Verletzungsserie geschwächt. Im DFB-Pokal musste Bayern sich im Halbfinale geschlagen geben, ebenso wie in der UEFA Champions League.
Jorge SAMPAOLI
  • Jorge SAMPAOLI

  • ARG
    Argentinien
  • Im Alter von 55 Jahren erfuhr Jorge Sampaoli die bislang größte Anerkennung seines Trainerlebens, als er mit der chilenischen Nationalmannschaft einen beispiellosen Erfolg feierte: den Titelgewinn in der Copa América 2015. Der Turniersieg in Chile ist eine hochverdiente Auszeichnung für den aus Argentinien stammenden Trainer, der La Roja beständig weiterentwickelt hat, seit er Ende 2012 das Ruder übernahm. Nach dem herausragenden Auftritt bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ in Brasilien wollte er mit der chilenischen Auswahl eine weitere Stufe auf der Erfolgsleiter erklimmen. Das ist ihm auch gelungen, und zwar mit Bravour. Bei der Copa América holten die Chilenen den Titel und brachen damit ein Stigma, denn bisher waren ihnen große Triumphe versagt geblieben.

Die weiteren Kandidaten

  • Massimiliano ALLEGRI

  • ITA
    Italien
  • Carlo ANCELOTTI

  • ITA
    Italien
  • Laurent BLANC

  • FRA
    Frankreich
  • Unai EMERY

  • ESP
    Spanien
  • Jose MOURINHO

  • POR
    Portugal
  • Diego SIMEONE

  • ARG
    Argentinien
  • Arsene WENGER

  • FRA
    Frankreich