Fussball in Osttimor
Die Allgegenwart des Fussballs in Osttimor ist Zeichen des portugiesischen Erbes im Land. Der Präsident der Republik, Xanana Gusmão, war früher selbst aktiver Torwart. Seine Leidenschaft für Benfica hat er mit in die Hauptstadt Dili gebracht. Denn in Osttimor heißen noch viele Fussballvereine so wie die in Portugal: Benfica, Sporting, usw. "In meinem Land gibt es den Fussball und sonst nichts", meint denn auch Francisco Kalbualdi, der Präsident des Fussballverbandes von Osttimor. Heute gibt es etwa 200 Klubs im Land, von denen allerdings nur die wenigsten tatsächlich konkurrenzfähig wären. Aktuell tragen die 18 besten Vereine eine Vormeisterschaft aus. Die acht Ersten bilden dann die erste Liga."
Das zweite Goal-Projekt
Der Fussball auf der Insel Osttimor entwickelt sich kontinuierlich und erfreulich. Neben einem reibungslosen administrativen Betrieb, der vom Verbandssitz aus in Dili gesteuert wird, weckte ein immer intensiver werdender Fussballbetrieb den Wunsch, über ein verbandseigenes Trainingszentrum mit Unterkunfts- und Schulungsräumen, Cafeteria und Fitnesszentrum zu verfügen. Dies war der Inhalt des Projekts, das der osttimorische Mitgliedsverband dem Goal-Bureau vorlegte, und das jenes am 2. Juni 2009 genehmigte.
Verwendung FAP-Mittel
Projekt
Technisches Zentrum nahe des bereits bestehenden Verbandssitzes in Dili
Projekt genehmigt am
2. Juni 2009 Stand Implementierung
Finanzierung
Goal USD 400 000 Gesamtkosten USD 400 000
03.11.2009