Fussball in Ruanda
Der Fussball erfreut sich in Ruanda grösster Beliebtheit und braucht keine Konkurrenz anderer Sportarten zu scheuen. Das Land hat in der Vergangenheit schwerwiegende politische und durch Stammesfehden bedingte Unruhen bis hin zum Völkermord über sich ergehen lassen müssen. Davon waren natürlich auch die sportlichen Aktivitäten betroffen. 1994 begann der Nationalverband, seine Wettbewerbe wieder zu organisieren und an internationalen Vergleichen teilzunehmen. 1999 konnte mit der Unterstützung der FIFA das Turnier der Konföderation Ost- und Zentralafrikanischer Länder (CECAFA) in Ruanda durchgeführt werden, das von der einheimischen Mannschaft gewonnen wurde. Es handelte sich um den bisher einzigen nennenswerten Erfolg des Nationalverbandes. Wichtiger war jedoch, dass sich das Land wieder öffnete und zeigen konnte, dass es ausländische Gäste zu beherbergen vermag.
Goal-Fussballprojekt
Mir der Serie ?Goal-Fussballprojekt" beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Goal-Programms: Erstmals werden mit Mitteln aus dieser Quelle gezielt jugendliche Spieler gefördert, die eine vielversprechende Zukunft haben. In Ruanda heisst dies, dass die kommende Elite in allen Belangen, körperlich und geistig, auf ihre Stellung im Spitzenfussball hin geschult wird. Erstes Ziel ist die kontinuierliche Selektion der U-17-Mannschaften. Der Erfolg soll auch Vereine zur Realisierung solcher Programme animieren.
Verwendung FAP-Mittel
Projekt
Goal-Fussballprojekt (Pilotprojekt) Langfristige Ausbildung jugendlicher Spieler in Ruanda
Projekt genehmigt am
22. Oktober 2008
Stand
Implementierung
Finanzierung
Goal
Budget: 2009 USD 180 000 2010 USD 120 000 2011 USD 100 000
21.04.2009