Fussball in Mosambik
Der Fussball ist zweifellos der populärste und für die Jugend wichtigste Sport in Mosambik. Er muss aber aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachtet werden: vor und nach der portugiesischen Kolonialherrschaft, die 1975 zu Ende ging. Mosambik war in den 50er-Jahren die Quelle und der Lieferant talentierter Fussballer für Portugal. Mário Esteves Coluna (heute Verbandspräsident) war der erste afrikanische Spieler, der den Europapokal gewann. Eusébio da Silva Ferreira führte Benfica Lissabon zu Europapokal-Siegen und spielte zum Ende seiner Karriere in den Vereinigten Staaten bei den New York Cosmos. Sie standen auch in der Nationalmannschaft Portugals, die 1966 an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft? in England den dritten Platz belegte. Weitere bekannte Spieler dieser Epoche sind Costa Perreira, Augosto, Hilário, Nene und Armando. Nach der Unabhängigkeit und der Gründung des Nationalverbandes 1976 konnte sich Mosambik 1986, 1996 und 1998 für die Endrunde des Afrikanischen Nationen-Pokals qualifizieren. Die bekannteste Persönlichkeit dieser Zeit ist der Techniker Carlos Queiroz. Er wurde in Mosambik geboren und hat in Europa, Amerika und Asien eine beeindruckende Karriere als Trainer gemacht. Auf die Saison 2003/2004 hin wurde er von Real Madrid (Spanien) unter Vertrag genommen.
Das erste Goal-Projekt
FIFA-Präsident Joseph S. Blatter eröffnete am 8. April 2002 das neue technische Zentrum in Namaacha (75 km von der Hauptstadt Maputo und drei Kilometer von der Grenze zu Swasiland entfernt), das von Goal und dem Programm
Verwendung FAP-Mittel
Finanzierung Goal-Projekt
Projekt
Technisches Zentrum in Namaacha
Projekt genehmigt am
4. Juli 2001
Stand
Eröffnet am 8. April 2002
Finanzierung
Goal USD 400 000 FAP USD 48 000 Regierung Land Gesamtkosten USD 448 000
21.04.2009