Fussball im Iran
Der Iran ist eine der führenden Fussballnationen in Asien. Die Goldmedaillen an den Fussballturnieren der Asienspiele 1998 und 2002 sind die grössten Erfolge in der jüngeren Vergangenheit. Im Futsal ist die Überlegenheit noch ausgeprägter. Zwischen 1999 und 2002 wurden die kontinentalen Meisterschaften ununterbrochen gewonnen. Es überrascht deshalb nicht, dass der Iran an der FIFA-Futsal-Weltmeisterschaft 2000 in Guatemala der einzige asiatische Vertreter war, der mit der Weltspitze mithalten konnte. Verschiedene Spieler haben nach dem FIFA-Weltpokal 1998? zu europäischen, mehrheitlich deutschen Klubs gewechselt. Ali Daei (Arminia Bielefeld, Bayern München und Hertha BSC Berlin), Mahdi Mahdavikia (VfL Bochum und Hamburger SV), Karim Bagheri (Arminia Bielefeld, später Charlton in England) sowie Vahid Hashemian (VfL Bochum) und Khodaded Azizi (1. FC Köln, später San José in den USA) haben mitgeholfen, den iranischen Fussball international bekannt zu machen.
Das dritte Goal-Projekt
Das vom Goal-Bureau am 22. Oktober 2008 genehmigte Kunstrasenfeld ist Teil der iranischen Fussballakademie, die als Goal-Projekt eins in Teheran gebaut wurde. Mit dem Einbau der wetterunabhängigen Spielfläche ist das Trainingszentrum nun ganzjährig für Spieler aller Kategorien zugänglich und erlaubt damit langfristige Trainingsprogramme.

Verwendung FAP-Mittel
Projekt
Kunstrasenfeld in der iranischen Fussballakademie in Teheran
Projekt genehmigt am
22. Oktober 2008
Stand
Implementierung
Finanzierung
Goal USD 400 000 FAP USD 100 000 Gesamtkosten USD 500 000
20.01.2009
