Fussball auf den Komoren
Mit den Komoren-Inseln gliederte die FIFA am 12. September 2005 ihr 206. Mitglied in ihre kosmopolitische Fussballfamilie ein. Klein an geographischer Ausdehnung und einer Einwohnerzahl einer grösseren Kleinstadt geniesst der Fussball eine privilegierte Stellung in der Gesellschaft. "Der Fussball ist Sportart Nummer eins auf den Komoren", weiss Salim Tourki, Verbandspräsident seit 1997. "Die Aufnahme in die FIFA ist für das Land ein wirkliches Ereignis, denn wenn sich der Fussball bei uns nicht weiter entwickelt, dann liegt das einzig und allein an der mangelnden Infrastruktur. Unsere Sportler sind beachtlich, aber wie sollen sie es zeigen, wenn es an Strukturen fehlt?" Auf den Komoren gibt es heute drei Ligen mit Auf- und Abstieg. Die erste Liga wiederum ist ebenfalls dreigeteilt und trägt damit der Geografie des Landes Rechnung. Auf der Insel Grande Comore gibt es eine Liga mit 14 Vereinen, auf Anjouan sind es 12, und acht auf Mohéli. Die drei Gewinner treffen sich am Saisonende und spielen den Sieger der komorischen Meisterschaft unter einander aus. Mit der Aufnahme in den Afrikanischen Fussballverband CAF und nun in die FIFA verbindet der komorische Fussball die Hoffnung auf einen Auf-schwung. Erstes Ziel: Der Bau eines internationalen Stadions, das seines Namens auch würdig ist, und in dem grosse Spiele ausgetragen werden können.
Das dritte Goal-Projekt
Das Goal-Bureau genehmigte am 2. Juni 2009 allgemeine Verbesserungen sowie Entwicklung von Fussballeinrichtungen und -gebäuden auf den drei komorischen Inseln. Dazu gehören acht Spielfelder (zwei in Anjouan, eines in Moheli und fünf auf der Hauptinsel Grande Comoros). Des Weiteren werden die Mittel für Ausbesserungen am Verbandssitz in Moheli sowie für Fitness- und Trainingseinrichtungen im technischen Zentrum von Mitsamouili verwendet.
Verwendung FAP-Mittel
Finanzierung Goal-Projekt
Projekt
Verbesserungen der Infrastruktur des komorischen Fussballs
Projekt genehmigt am
2. Juni 2009 Stand Implementierung
Finanzierung
Goal USD 400 000 Gesamtkosten USD 400 000
04.11.2009