Fussball in Kamerun
Fussball ist in Kamerun die klare Sportart Nummer 1. Fünfmal nahm die Nationalmannschaft an Endrunden der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft teil (1982, 1990, 1994, 1998 und 2002). Die Viertelfinalqualifikation im Jahr 1990 in Italien war das bisher wertvollste Ergebnis. Den grössten Erfolg ausserhalb des Kontinents gelang Kamerun mit dem Gewinn der Goldmedaille am Olympischen Fussballturnier Sydney 2000. Viermal bei insgesamt zwölf Teilnahmen wurde der Afrikanische Nationen-Pokal gewonnen (1984, 1988, 1998 und 2002). Zwei Trainer haben die Entwicklung des Fussballs im Land besonders positiv beeinflusst: Mit Jean Manga Onguene, mit über 100 Einsätzen als Nationalspieler, qualifizierte sich Kamerun viermal in Folge für die Endrunde einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, und die Junioren-Auswahl gewann die Afrikanische Kontinentalmeisterschaft. Er ist heute Leiter des Goal-Entwicklungsbüros in Yaoundé. Jean Paul Akono war der Trainer der siegreichen Olympiamannschaft. Kamerun hat immer wieder viel versprechende Talente herausgebracht, die ihren Weg in europäischen Berufsligen machten. Roger Milla (in Frankreich bei Valenciennes, Monaco, Bastia, Montpellier), Thomas Nkono (bei Español Barcelona in Spanien) und Joseph Antoine Bell (in Frankreich bei Bordeaux und Marseille) sind die bekanntesten Spieler vergangener Jahre, die nun von Samuel Eto'o (Mallorca, Spanien), Salomon Olembe (Marseille), Lauren Etame Mayer (Arsenal), Rigobert Song (Lens, Frankreich) oder Gérémi Sorel Njitap (Chelsea) abgelöst wurden. Einen herben Verlust erlitt der Fussball Kameruns mit dem plötzlichen Tod des 28-jährigen Internationalen Marc-Vivien Foé (er spielte u. a. bei Olympique Lyon und Manchester City ). Foé brach im Halbfinalspiel des FIFA Konféderationen-Pokals 2003 in Frankreich plötzlich zusammen und verstarb trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche noch im Stadion.
Das zweite Goal-Projekt
Das im Mai 2003 in Angriff genommene technische Zentrum in Yaoundé sollte mit einem Kunstrasen ergänzt werden, um vor allem den Junioren ganzjährig gleichbleibend gute Trainingsbedingungen bieten zu können. Dies war der Kernpunkt des Projekts, welches das Goal-Bureau am 18. März 2008 genehmigte. Daneben wurden Umkleideräume und sowie ein Sicherheitszaun errichtet, die das technische Zentrum als idealen Ort für die Durchführung von Schulungs- und Trainingsprogrammen für Jugendliche machen. Der kamerunische Verband setzt dafür Mittel aus Goal sowie dem Programm Finanzielle Unterstützung (FAP) der FIFA ein.
Verwendung FAP-Mittel
Projekt
Kunstrasen im nationalen technischen Zentrum in Yaoundé
Projekt genehmigt am
18. März 2008
Stand
Implementierung
Finanzierung
Goal USD 400 000 FAP USD 221 000 Gesamtkosten USD 621 000
21.04.2009