Fussball in Chile
Vor heimischem Publikum gewann die chilenische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1962 die Bronzemedaille. Seither wurde das fussballbegeisterte Land nicht mehr mit Erfolgen verwöhnt, sieht man vom dritten Platz am Olympischen Fussballturnier Sydney 2000 ab. Spieler wie Zamorano, Salas, Margas (um nur einige zu nennen) machten in europäischen Topligen Karriere. Bezüglich Ausbildung war Chile 1960 mit der Eröffnung der ersten Schule für Trainer der Vorreiter in Südamerika. Der Verband verfügt mit einem eigenen Verbandsgebäude, Trainingszentrum, Fussballinstitut und Spielfeldern über eine gute Fussballinfrastruktur.
Das erste Goal-Projekt
In Chile wird zum ersten Mal im Rahmen des Goal-Programms konsequent in die regionale Infrastruktur eines Landes investiert. Basierend auf einem Wettbewerb wurden Regionen und Klubs aufgefordert, Projekte einzureichen. Von diesen Arbeiten wurden die besten dem Goal-Bureau zur Prüfung vorgelegt und am 15. Oktober 2003 genehmigt. Es wurden Spielfelder, eine Tribüne, eine Flutlichtinstallation und Umkleideräume erstellt und im November 2004 offiziell eröffnet. Begünstigt sind die Vereine Coquimbo Unido, Union La Calera, Union San Felipe, Santiago Wanderers Quintero, Palestino, ANFA und O'Higgins Rancagua.
Verwendung FAP-Mittel
Finanzierung Goal-Projekt
Projekt
Infrastrukturelle Verbesserungen in sieben regionalen Fussballanlagen des Landes
Projekt genehmigt am
15. Oktober 2003
Stand
Eröffnet am 28. Dezember 2004
Finanzierung
Goal USD 400 000 FAP USD 159 401 Gesamtkosten USD 559 401
20.01.2009