Fussball in Bolivien
Die Erfolge des bolivianischen Fussballs gehen auf die Jahre 1963 (Copa América) und 1985 (U-17-Kontinentalmeisterschaft) zurück. Beide Wettbewerbe wurden gewonnen. Seither mussten sich die Anhänger des populärsten Sports des Landes mit Achtungserfolgen wie der Teilnahme am FIFA-Weltpokal 1994 in den USA begnügen. Einige vor allem aus dieser Mannschaft hervorgegangene Spieler (z. B. Marco Echeverry, Erwin Sanchez) haben in ausländischen Profiligen Fuss gefasst. Trainer sind selten ausserhalb Boliviens tätig. Eine der wenigen Ausnahmen ist Ramiro Blacutt, der in Ecuador unter Vertrag steht. Bolivien hat mit der «Academia Tahuichi» vor etlichen Jahren ein erfolgreiches Jugendprogramm eingeführt, das sich vor allem mit so genannten Strassenkindern beschäftigt. Neben Fussball werden die Jugendlichen in weiteren Fächern unterrichtet, so dass sie eine Ausbildung auf zwei Ebenen erhalten.
Das erste Goal-Projekt
Die Bauarbeiten am Hochleistungszentrum in Vinto, Cochabamba, sind noch nicht abgeschlossen, aber bereits weit gediehen. Die Eröffnung ist demnächst vorgesehen. Neben Geldern aus dem Goal-Programm tragen das Programm Finanzielle Unterstützung der FIFA, der Nationalverband selber und die Regierung zur Finanzierung des Projektes bei. Die Nationalmannschaften werden Gelegenheit haben, sich optimal auf ihre internationalen Einsätze vorzubereiten. Daneben wird vor allem auf die langfristige Entwicklung wert gelegt, die dem Fussball in Bolivien zu neuem Schwung verhelfen soll. Jugend- und Frauenfussball sind weitere Themen, die intensiver behandelt werden, genauso wie der Schulfussball, der zusammen mit der Landesregierung, die den Fussball auch sonst aktiv unterstützt, gefördert wird.
Verwendung FAP-Mittel
Finanzierung Goal-Projekt
Projekt
Technisches Zentrum in Vinto, Cochabamba
Projekt genehmigt am
4. Juli 2001
Stand
Implementierung
Finanzierung
Goal USD 400 000 FAP USD 166 712 NV USD 455 837 Lokalregierung USD 570 000 Gesamtkosten USD 1 477 692
20.01.2009