Fussball in Burundi
Wie in beinahe allen Ländern Afrikas ist in Burundi Fussball der Nationalsport. Der gut strukturierte Verband, gegründet 1948 und seit 1972 Mitglied der FIFA, nimmt aktiv am Fussballgeschehen teil und stellt bei Männern und Frauen in allen Altersklassen Teilnehmer an FIFA-Wettbewerben. Das Land, das zu den ärmsten der Welt zählt, gehört damit zu jenen Ländern, die es trotz fehlender Eigenmittel immer wieder schaffen, einen geordneten Fussballbetrieb zu unterhalten. Der von Madame Lydia Nsekera präsidierte Verband (weltweit nur drei FIFA-Mitgliedsverbände werden von Frauen geleitet) bietet der noch immer vom entsetzlichen Konflikt gezeichneten Bevölkerung die Möglichkeit, Freude und sportliche Emotionen auszuleben und damit einen Teil der Missstände hinter sich zu lassen, die in andern Ländern zum Alltag gehören.
Das erste Goal-Projekt
Das Goal-Bureau hat an seiner Sitzung vom 22. September 2004 dem burundischen Verband grünes Licht erteilt, einen Projektentwurf für einen Verbandssitz in Bujumbura zu präsentieren. Das Gebäude soll in unmittelbarer Nähe zum Nationalstadion ?Prince Luis Rwadasore" erstellt werden; das benötigte Landstück ist von der Regierung zugesichert worden. Das Budget soll sich im Rahmen des von Goal vorgesehenen Beitrags halten, und der Beginn der Bauarbeiten wurde zum Zeitpunkt der Vergabe auf August 2005 angesetzt.
Verwendung FAP-Mittel
Finanzierung Goal-Projekt
Projekt
Verbandssitz in Bujumbura
Projekt genehmigt am
22. September 2004
Stand
Implementierung
Finanzierung
Goal USD 400 000 Gesamtkosten USD 400 000
21.04.2009