Fussball in Burundi
Wie in beinahe allen Ländern Afrikas ist in Burundi Fussball der Nationalsport. Der gut strukturierte Verband, gegründet 1948 und seit 1972 Mitglied der FIFA, nimmt aktiv am Fussballgeschehen teil und stellt bei Männern und Frauen in allen Altersklassen Teilnehmer an FIFA-Wettbewerben. Das Land, das zu den ärmsten der Welt zählt, gehört damit zu jenen Ländern, die es trotz fehlender Eigenmittel immer wieder schaffen, einen geordneten Fussballbetrieb zu unterhalten. Der von Madame Lydia Nsekera präsidierte Verband (weltweit nur drei FIFA-Mitgliedsverbände werden von Frauen geleitet) bietet der noch immer vom entsetzlichen Konflikt gezeichneten Bevölkerung die Möglichkeit, Freude und sportliche Emotionen auszuleben und damit einen Teil der Missstände hinter sich zu lassen, die in andern Ländern zum Alltag gehören.
Das zweite Goal-Projekt
Noch bevor der im September 2004 genehmigte Verbandssitz seiner Bestimmung übergeben werden konnte, stellte der burundische Verband ein weiteres Projekt vor. Ein nationales technisches Zentrum in Bujumbura soll Möglichkeiten schaffen, Trainingsprogramme besonders für Jugendspieler umzusetzen. Das Goal-Bureau gab am 21. März 2007 seine Zustimmung zu diesem Projekt, zu dem die Regierung von Burundi das notwendige Grundstück beisteuerte.
Verwendung FAP-Mittel
Finanzierung Goal-Projekt
Projekt
Technisches Zentrum in Bujumbura
Projekt genehmigt am
21. März 2007
Stand
Implementierung
Finanzierung
Goal USD 400 000 Gesamtkosten USD 400 000
21.04.2009