Die FIFA hat im Rahmen der Bewegung Football for Hope die Unterstützung von weiteren 27 Programmen in 24 Ländern in der Höhe von insgesamt USD 1 Mio. genehmigt. Von den Organisationen, deren Programme die FIFA unterstützt und die zumeist bereits seit einigen Jahren laufen, sind 12 in Afrika angesiedelt, 9 in Nord-, Mittel- und Südamerika, 4 in Europa und 2 in Asien.
Mit diesen zusätzlichen Programmen, deren Einbindung der Ausschuss der Kommission für Fairplay und soziale Verantwortung verabschiedet hat, erreicht Football for Hope eine neue Dimension. Im Rahmen dieser Bewegung werden mithilfe des Fussballs heute über 60 Programme in 40 Ländern durch konkrete, nachhaltige Projekte unterstützt.
FIFA-Präsident Joseph S. Blatter äußerte sich erfreut über die Erweiterung der Bewegung: "Um das Ziel einer besseren Zukunft zu erreichen, nimmt die FIFA ihre soziale Verantwortung sehr ernst. Wir haben deshalb Football for Hope zu einer Bewegung und Tätigkeit von strategischer Bedeutung erklärt und sind heute stolz, weitere Organisationen in ihrer Arbeit stärken zu können."
Die Bewegung Football for Hope ist das Schlüsselelement einer strategischen Allianz, die von der FIFA sowie von streetfootballworld geleitet wird. Streetfootballworld ist die treibende Kraft hinter einem globalen Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen und stellt Projekte auf die Beine, in deren Mittelpunkt der Fussball steht.
Ziel von Football for Hope ist es, nachhaltige soziale und auf die Menschen ausgerichtete Entwicklungsprogramme in den Bereichen Gesundheitsförderung, Rechte der Kinder, Bildung, Friedensstiftung, Antidiskriminierung, soziale Integration und Umwelt zu unterstützen, zu begleiten und zu stärken. Dank seinem riesigen Potenzial soll der Fussball dabei einen Beitrag zur Realisierung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen bis 2015 leisten. Im Einklang mit der von den Industriestaaten im Jahr 2002 definierten Zielvorgabe für die staatliche Entwicklungshilfe (0,7 % des Bruttoinlandprodukts) hat die FIFA den Beschluss gefasst, ebenfalls einen mindestens gleich hohen Prozentsatz ihrer Gesamteinnahmen weltweit in die soziale Entwicklung durch den Fussball zu investieren.
Folgende Organisationen gehören neu seit dem 1. Juli 2007 der Bewegung Football for Hope an:
1. Women in the Field (ELENA NGO) - Kamerun
2. United Action for Children - Kamerun
3. Coaching for Hope - Mali
4. Single Leg Amputee Sports Club Sierra Leone (SLASC) -
Sierra Leone
5. Youth in Action Sierra Leone (YASAL) - Sierra Leone
6. Breakthrough Sports Academy - Sambia
7. Delta Cultura Cabo Verde/Escuela de Futebol do Tarrafal -
Kap Verde
8. CHILD - Liberia
9. Mathare Youth Sports Association (MYSA) - Kenia
10. Esperance - Ruanda
11. Diambars - Senegal
12. Grassroot Soccer - Südafrika
13. Spirit of Soccer - Kambodscha
14. Child Link India Foundation / Magic Bus - Indien
15. Streetfootball Norway - Norwegen
16. NACRO - England
17. Street League - England
18. Football Friends - Serbien und Bosnien-Herzegowina
19. Soccer in the Streets - USA
20. Con-texto Urbano - Kolumbien
21. Defensores del Chaco - Argentinien
22. Gente Viva / CHIGOL - Chile
23. Asociación de Arte, Cultura y Deporte "San
Isidro" (ACDSI) - Bolivien
24. Fundação EPROCAD - Brasilien
25. Formação - Centro de Apoio à Educação Básica - Brasilien
26. Asociación Civil Pro Nino Intimo / Escuelas Deporte y
Vida - Peru
27. Centro para el Desarrollo de la Inteligencia (CDI) -
Paraguay
Weitere Angaben sowie aktuelle Informationen über die Tätigkeiten der FIFA auf dem Gebiet der sozialen Verantwortung können über die offizielle Website FIFA.com in der Sektion "Über die FIFA" abgerufen werden.

