Die FIFA wurde eingeladen, der Clinton Global Initiative (CGI) beizutreten, und wird sich bei der Jahresversammlung diese Woche in New York deshalb zu drei Maßnahmen verpflichten. In der CGI arbeiten der private Sektor, Nichtregierungsorganisationen und weltweit führende Persönlichkeiten zusammen, um die dringendsten Probleme dieser Welt anzugehen. Die FIFA freut sich und ist stolz, zu diesem Treffen eingeladen worden zu sein, was Ausdruck der Leistungen der FIFA im Bereich der sozialen Entwicklung durch den Fussball ist.

"Unsere Mission als Weltfussballverband ist es, den Fussball weltweit zu fördern und mithilfe des Fussballs den sozialen Wandel voranzutreiben. Wir fühlen uns geehrt, der Clinton Global Initiative beizutreten. Die Maßnahmen, zu der wir uns diese Woche verpflichten, werden uns diesem Ziel ein großes Stück näher bringen", betonte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke, der am Donnerstag, 24. September, um 13:00 Uhr Lokalzeit im Beisein von Clinton und Königin Rania von Jordanien eine der drei Maßnahmen vorstellen wird.

Die FIFA unterstützte über zehn Jahre lang humanitäre und wohltätige Projekte, bevor sie 2005 eine aktive Rolle übernahm und fortan als engagierte, verantwortungsbewusste und federführende Akteurin wirkte. In der Sportwelt ist dieser Ansatz völlig neu, den Federico Addiechi, Leiter der FIFA-Abteilung für soziale Verantwortung, neben den Maßnahmen der FIFA am Donnerstag, 24. September, bei einem Diskussionsforum ab 10:30 Uhr Lokalzeit erörtern wird.

Die FIFA verpflichtet sich im Rahmen der CGI zu folgenden drei Maßnahmen:

Ø 20 Zentren für 2010: In ganz Afrika werden 20 Football-for-Hope-Zentren errichtet. Das erste wird im Dezember eröffnet. Für die Realisierung des Projekts stellt die FIFA in den nächsten fünf Jahren USD 9 Millionen bereit.

20 Zentren für 2010 ist die offizielle Kampagne der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ und Teil der Football-for-Hope-Bewegung, die die FIFA 2005 in einer strategischen Partnerschaft mit streetfootballworld ins Leben gerufen hat. Ziel der Kampagne ist der Bau von 20 Football-for-Hope-Zentren in ganz Afrika als Erbe der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™. Die Zentren versorgen einige der ärmsten Gemeinden Afrikas mit Gesundheits- und Bildungsangeboten sowie fussballbezogenen Entwicklungsprogrammen.

Ø "1 Goal: Bildung für alle": Während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ sollen 30 Millionen Menschen für dieses Ziel gewonnen werden. Die 1-Goal-Kampagne, die von der globalen Bildungskampagne koordiniert wird, will die Regierungen dazu bewegen, auch den 75 Millionen Kindern, die derzeit ohne Schulbildung dastehen, eine Grundausbildung zu garantieren.

Ø Jugendförderung über den Sport: Das Programm der interamerikanischen Entwicklungsbank, das in Lateinamerika und der Karibik mit dem Fussball die soziale Entwicklung vorantreiben will, wird von der FIFA finanziell unterstützt. Ziele sind die Förderung grundlegender Fähigkeiten bei Jugendlichen, Gewaltprävention und eine bessere Bildung mithilfe des Fussballs.

Die Clinton Global Initiative wurde 2005 vom ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton gegründet und hält ihre Jahresversammlung jeweils im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York ab. Die CGI bringt führende Politiker und Wirtschaftsvertreter mit Nichtregierungsorganisationen zusammen und hilft so dabei, Lösungen im Kampf gegen die Armut zu finden und Geld für Bildungs-, Umwelt- und Gesundheitsprojekte zu sammeln.