Die Baustelle des ersten Football-for-Hope-Zentrums in Khayelitsha in Kapstadt wird am Samstag, 8. August, mit Leben gefüllt. Anlass ist der südafrikanische Frauentag vom kommenden Sonntag.

Die Nichtregierungsorganisation Grassroot Soccer wird als künftige Betreiberin des Football-for-Hope-Zentrums ein Strassenfussballturnier für 40 Mädchen durchführen, das jungen Frauen gleichzeitig vor Augen führt, wie wichtig HIV/Aids-Prävention, Respekt, Unterstützung und Kommunikation sind.

"Beim nationalen Frauentag in Südafrika wird eindrucksvoll deutlich, wie der Fussball Mädchen und Frauen dabei hilft, Hürden zu überwinden. Über die Football-for-Hope-Bewegung unterstützt die FIFA fussballbezogene Programme zur Chancengleichheit, Frauenförderung und HIV/Aids-Prävention in Südafrika und auf der ganzen Welt. Die Programme sind Teil unseres Engagements für eine bessere Zukunft", betonte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.

Grassroot Soccer mit Sitz in Südafrika zeigt jungen Menschen bedürftiger afrikanischer Gemeinden insbesondere, wie sie sich vor HIV schützen können. Die Aufklärung junger Frauen ist besonders wichtig, da sie das größte Ansteckungsrisiko tragen. In Townships wie Khayelitsha gibt der Fussball jungen Frauen Selbstvertrauen, Selbstachtung und die Unterstützung, die sie benötigen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Harare in Khayelitsha war lange Schauplatz brutaler Gewalt und von Vergewaltigungen. Dank der Organisation der Gemeinde durch das Khayelitsha-Entwicklungsforum und dem Football-for-Hope-Zentrum, dem ersten von insgesamt 20 Zentren, die im Rahmen der offiziellen Kampagne der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ "20 Zentren für 2010" erstellt werden, gehört dieses Bild der Vergangenheit an. Das Viertel steht nun für Bildung, Gesundheitsversorgung und Fussball.

Die Football-for-Hope-Zentren bieten den Gemeinden eine Plattform für ihr soziales Engagement, etwa für Kinderrechte, Bildung, Gesundheit, HIV/Aids-Prävention, soziale Integration und Umweltschutz, und hinterlassen Afrika über das Endspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ hinaus ein bleibendes Erbe.

Die Football-for-Hope-Bewegung steht unter der Leitung der FIFA und der Nichtregierungsorganisation streetfootballworld, die ein weltweites Netz von Nichtregierungsorganisationen und Entwicklungsprojekte unterstützt, die den Fussball als gemeinsamen Nenner haben.