Fussball ist in all seinen Varianten mit seinen Werten, seiner Beliebtheit, seiner Universalität und seiner Strahlkraft das ideale Instrument, um soziale und humanitäre Ziele zu verwirklichen und viele gesellschaftliche Probleme der heutigen Zeit anzugehen. Das humanitäre Engagement der FIFA hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Während der Weltfussballverband in der Vergangenheit eher für einen guten Zweck gespendet hat, verfolgt die FIFA heute einen aktiven, engagierten und sozial verantwortlichen Ansatz.
Bei der Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung von 2002 in Monterrey haben sich die Industriestaaten für die staatliche Entwicklungshilfe auf eine Zielvorgabe von 0,7 % des Bruttoinlandprodukts geeinigt. Die FIFA hat ihrerseits entschieden, einen mindestens gleich großen Prozentsatz der Gesamteinnahmen in die soziale Entwicklung durch Fussball zu investieren. Um das Ziel einer besseren Zukunft zu erreichen, nimmt die FIFA ihre Rolle sehr ernst. Der Weltfussballverband hat deshalb "Football for Hope" zu einer Bewegung von strategischer Bedeutung erklärt und im Rahmen einer Allianz mit der Organisation streetfootballworld einen langfristigen Entwicklungsplan erarbeitet.
Konkret geht es bei "Football for Hope" um die Vernetzung, Förderung, Betreuung und Stärkung von nachhaltigen sozialen und humanitären Entwicklungsprogrammen im Bereich Friedensförderung, Kinderrechte und Ausbildung, Gesundheitsförderung, Kampf gegen Diskriminierung, soziale Integration und Umwelt. Wir sind überzeugt, dass Fussball ein enormes Potenzial für soziale Entwicklung birgt. Deshalb stehen wir hinter diesem Engagement - dem Fussball zuliebe und zum Wohl der ganzen Gesellschaft.
