Die einfache Antwort auf einige Probleme bezüglich Krieg und Versöhnung ist, dass die Menschen eine gemeinsame Basis finden müssen - und das am besten bereits in einem jungen Alter, in dem man noch weniger voreingenommen ist. Die Ermutigung zur Teilnahme an "Fussball-für-Frieden"-Projekten ist ein natürlicher und praktikabler Weg, um die Saat des Friedens kontinuierlich zu säen. Das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) bedient sich in seinen Programmen und Strategien bereits seit langem des Fussballs und anderer Sportarten, um die Flüchtlingsintegration zu erleichtern und um Toleranz und Verständnis zwischen Kriegsparteien zu erreichen.
In dieser Hinsicht und - so gut wie möglich - auch auf praktischer Ebene fördern die Partner der Bewegung Football for Hope den Frieden in allen Bereichen und in jeder Form mit beachtlichen Erfolgen.
Die Aktionsbereiche umfassen folgende Prozesse:
- Kriegsprävention
- Friedenserhaltung/Konfliktlösung
- Bewusstseinsförderung und Nachkriegstrauma-Management
(einschließlich Probleme von Kriegsflüchtlingen)
Ein Element von äußerst großer Bedeutung beim Aspekt Frieden/Krieg ist der psychologische Faktor, der so oder so Bestandteil relevanter Initiativen ist und in den meisten Fällen die vorrangige Art der Unterstützung darstellt, die eine Zielgruppe benötigt, unabhängig davon, ob es sich um Menschen in Flüchtlingslagern oder um Kinder in ihrer gewohnten Umgebung während oder nach einem Konflikt handelt.
