Mehrere Organisationen, die sich in bedürftigen afrikanischen Gemeinden engagieren, bereiten derzeit den Bau der ersten sechs Zentren der offiziellen Kampagne der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ "20 Zentren für 2010" vor. Ziel der Kampagne ist der Bau von 20 Bildungs-, Gesundheits- und Fussballzentren in ganz Afrika.
Vertreter von sechs Gemeindeorganisationen trafen letzten Monat mit der FIFA und streetfootballworld zusammen. Anlass war ein viertägiges Seminar in Ruanda, an dem auch Vertreter des Ruandischen Fussballverbandes, des nationalen Sport- und Kulturministeriums und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit sowie Architekten von "Architecture for Humanity" und Spielfeldkonstrukteure von Greenfields teilnahmen. Ziel des Seminars war die Vereinbarung gemeinsamer Eckwerte bezüglich des Umfangs, der Ziele, der Verfahren und der Zusammenarbeit beim Bau und Betrieb der Zentren.
Die Zentren sind in erster Linie eine Investition in bestehende Organisationen, die sich mithilfe des Fussballs für positive soziale Veränderungen in ihren Gemeinden einsetzen. Als Antwort auf die bestehenden sozialen Probleme in ihren Gemeinden werden sie nun weitere fussballbezogene Programme entwickeln, die insbesondere dabei helfen sollen, das Bildungsangebot und die Gesundheitsversorgung zu verbessern.
"Ich freue mich, dass diese Veranstaltung als soziale Hinterlassenschaft über den heutigen Tag und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 hinausgeht", erklärte Kelly Mkhonto, Direktorin für Gemeindesport, Sport und Freizeit in Südafrika, in ihrer Schlussansprache. "Ich danke der FIFA für ihren Mut, eine Abteilung für soziale Verantwortung zu schaffen, die sich für nachhaltige soziale Veränderungen einsetzt."
"Das Seminar war ein Riesenerfolg! Wir haben viel gelernt und sind begeistert. Dieses Projekt wird den Menschen in Namibia enorm viel bringen", schrieb Stay-C Namases, Direktor von Special Olympics Namibia, nach seiner Rückkehr nach Windhoek.
Die Vertreter der sechs Gemeindeorganisationen bereiten nun vor Ort den Bau und die Entwicklung weiterer Programme vor, die die Zentren dereinst mit Leben füllen sollen.
